Referat Afrika

Team & Kontakt
Teilnehmer_innen des Gaborone Democracy Labs diskutieren und erarbeiten gemeinsame Positionen
Urheber: FES Botswana

Über unsere Arbeit

Mit langjährigen Partner*innen aus Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft setzen wir uns für mehr soziale Gerechtigkeit und politische Teilhabe in Afrika ein.

Gemeinsam wollen wir öffentliche Daseinsvorsorge verbessern und Teilhabe fördern – insbesondere in den rasant wachsenden Städten. Wir stärken die Stimmen von Arbeitnehmer*innen und setzen uns dafür ein, wirtschaftlichen Wandel sozial gerecht zu gestalten. Wir legen Wert auf eine Energie- und Klimapolitik, die sozial ausgewogen ist. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf fairer und guter Arbeit sowie lokaler Wertschöpfung beim Abbau kritischer Rohstoffe in Afrika. Zudem befürworten wir eine gerechtere Schulden- und Steuerpolitik, um Investitionen in Beschäftigung, öffentliche Dienstleistungen und Krisenbewältigung zu ermöglichen. Wir setzen uns für nachhaltigen Frieden ein, der auf zivilgesellschaftlicher Mitbestimmung und multilateraler Zusammenarbeit fußt.

Unser Ziel ist es, internationale Zusammenarbeit partnerschaftlich zu gestalten, um Gesellschaften gerechter zu machen und Ungleichheiten abzubauen. 

Aktuelles

Constantin Grund, FES-Büroleiter DR Kongo und Moderator von Salve TV auf zwei Kacheln in einem Videovorschaubild
Urheber: Salve TV

In 5 Fragen um die Welt - DR Kongo

Constantin Grund, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in der DR Kongo, spricht im Interview mit Salve TV über historische Brüche, die aktuelle Ebola-Epidemie und die politischen sowie wirtschaftlichen Herausforderungen...

Viel befahrende Straße in Nairobi mit vielen Autos, Bussen und einem Lieferdienstfahrer mit Motorrad
Urheber: picture alliance / photothek.de | Thomas Imo

Nr. 193 - Eine Zahl mit großer Wirkung

Historischer Erfolg für Arbeiter*innen von Lieferdiensten, Hausarbeit oder Transport: Das ILO-Übereinkommen Nr. 193 über menschenwürdige Arbeit in der Plattformökonomie setzt erstmalig internationale Schutzstandards.

Grafiti von Didier Drogba auf eine Mauer nebem einem Bürgersteig, auf dem zwei Menschen Gegenstände transportieren.
Urheber: picture alliance / reuters | Luc Gnago

Drogbas Erben

Vom Bürgerkrieg zum Wirtschaftsboom: Die Côte d’Ivoire gilt als Erfolgsmodell. Doch unter der Oberfläche wachsen die Probleme, sagt Thomas Claes im IPG-Journal.

Mann aus Mali in Militärkleidung zeigt russische Flagge
Urheber: picture alliance/dpa/MAXPPP | Nicolas Remene / Le Pictorium
  • News

„Russland hat mehr Versprechen gemacht, als es letztlich einlösen konnte“

Büroleiterin Svenja Bode im IPG-Journal über die neue Gewaltwelle in Mali, die Rolle Moskaus und die Grenzen internationaler Einflussnahme.

Themen

Wählerinnen registrieren sich bei der Unabhängigen Wahlkommission in Nairobi, Kenia für die Wahl
Urheber: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Donwilson Odhiambo

Soziale Demokratie

Demokratie wird in Afrika weithin als beste Staatsform angesehen. Doch viele, v.a. junge, urbane Menschen bemängeln Korruption, fehlenden sozialen Schutz, zu wenige gute Arbeitsplätze und unzureichende öffentliche Dienstleistungen.

Eine belebte Straße in der Innenstadt von Lagos, Nigeria mit Menschen, Autos und Hochhäusern.
Urheber: picture alliance / dpa | Ahmed Jallanzo

Gute Arbeit und gerechte Wirtschaft

Die Wirtschaft afrikanischer Staaten ist überwiegend vom Export kritischer Rohstoffe geprägt. Wie können die Handelsbeziehungen zu Europa und die Arbeitsperspektiven auf dem Kontinent - gerade auch vor dem Hintergrund der Klimakrise - fairer werden?

Männer beim Bäume pflanzen als Teil der "UNMISS" im Südsudan
Urheber: UN Photo/Nektarios Markogiannis

Frieden und Sicherheit

Militärputsche im Sahel, anhaltende Instabilität im Horn von Afrika und daraus resultierende zunehmende Migrationsbewegungen schaffen neue Formen internationaler Zusammenarbeit. Die FES stärkt hierbei Dialoge für nachhaltigen Frieden.

Eine Demonstrantin hält während des Protests in Kenia gegen Femizide ein Plakat mit der Aufschrift "Women justice is social justice" in die Höhe
Urheber: picture alliance / ZUMAPRESS.com | James Wakibia

Geschlechtergerechtigkeit

Soziale Gerechtigkeit ist untrennbar mit Geschlechtergerechtigkeit verbunden. Frauenbewegungen setzen sich vielerorts für eine inklusive demokratische Teilhabe, friedliche Konfliktregelung und gerechte wirtschaftliche Entwicklung ein.

Demonstrierende Gewerkschafter_innen beim Tag der Arbeit 2025 in Johannesburg, Südafrika
Urheber: picture alliance / Anadolu | Ihsaan Haffejee

Gewerkschaftskooperation

Gewerkschaften sind das Stärkste, was die Schwachen haben. Sie haben hohes Mobilisierungspotenzial und landesweite Strukturen, mit denen sie sich kontinentweit für soziale Gerechtigkeit einsetzen.


Auslandsbüros

Äthiopien galt lange als Stabilitätsanker in der konfliktreichen Region am Horn von Afrika. Politische Spannungen und militärische Konflikte im Land sowie mit Nachbarstaaten führen jedoch zu verstärkter Instabilität. Bemühungen um Diplomatie sowie Dialog- und Versöhnungsprozesse bleiben zentral.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1992 in Addis Abeba mit einem eigenen Büro vertreten und setzt sich für inklusiven Dialog, die Einhaltung von Bürger- und Menschenrechten sowie regionale Kooperation ein. Gemeinsam mit Partnern stärken wir sozial gerechte Wirtschaftspolitik, Arbeitnehmer: innenrechte sowie die gewerkschaftliche Interessenvertretung. Addis Abeba ist zudem Standort des AU-Kooperationsbüros und des African Migration Policy Center.

Ansprechpartner für Äthiopien:

Alexander Rosenplänter
030 26935-7436

Ansprechpartnerin im Büro in Äthiopien:

Susanne Stollreiter
+251 911200446


Friedrich-Ebert-Stiftung Ethiopia
Yeka Sub-City
Addis Ababa, Ethiopia
Woreda 05, Block No.03
House No. 109
P.B. 8786

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Seit 1993 ist die FES in Benin tätig, seit 1995 mit einem eigenen Büro in Cotonou vertreten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Stärkung der Organisation und Repräsentation informell Beschäftigter, ein rechtsbasierter Umgang mit regulärer und irregulärer (Arbeits-)Migration, sowie die sich verschlechternde Sicherheitslage für die lokale Bevölkerung, insbesondere in den Grenzgebieten zu Burkina Faso und Niger. Darüber hinaus unterstützt die FES junge Erwachsene und Frauen darin, sich stärker in politische Debatten und Entscheidungsprozesse einzubringen. So fördert sie mit ihrem Nachwuchsprogramm Jeunes Leaders du Bénin (JLB) seit über zehn Jahren demokratieorientierte junge Menschen aus der Zivilgesellschaft, politischen Parteien, Gewerkschaften sowie dem Privatsektor. 

Ansprechpartnerin für Benin:

Marjam Mayer
030 26935-7414

Ansprechpartnerin im Büro in Benin:

Nouratou Zato
+229-67 67 04 65


Friedrich-Ebert-Stiftung Benin
Rue Amelco
Quartier "Les Cocotiers"
08 BP 0620

Tri Postal

Cotonou – Bénin

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Die seit der Unabhängigkeit 1966 erzielten großen wirtschaftlichen und sozialen Fortschritte haben sich in den vergangenen 15 Jahren deutlich verlangsamt. Wachsende Ungleichheit, hohe Arbeitslosigkeit und anhaltende Armut stellen zentrale Herausforderungen Botsuanas dar. Die Wirtschaft bleibt stark vom Bergbau und Diamantenexport abhängig, während Diversifizierungsversuche bislang gescheitert sind. 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1973 in Botsuana aktiv. Sie stärkt das Parlament gegenüber der Exekutive, fördert zivilgesellschaftliche Positionen, die politische Beteiligung junger Menschen sowie die Rolle von Gewerkschaften. Ein Schwerpunkt liegt auf der politischen Teilhabe von Frauen.

Ansprechpartner für Botsuana:

Vera Gohla
030 26935-8331

Ansprechpartner im Büro in Botsuana:

Thilo Schöne
+267 395 2441


Friedrich-Ebert-Stiftung Botswana
5261, Phuthadikoboway

Village

Gaborone


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Die FES ist seit 1969 in Ghana vertreten. Wegen eines Militärputsches verließ sie 1981 das Land und kehrte erst 1988 wieder zurück. Im Fokus der Arbeit steht die Konsolidierung der demokratischen Errungenschaften und eine sozial gerechte, nachhaltige Wirtschaftspolitik. Dazu kooperiert die FES mit politischen Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, sowie dem Trades Union Congress (TUC), dem Dachverband der Gewerkschaften in Ghana. Ebenso unterstützt die FES die politische Teilhabe von jungen Erwachsenen und Frauen, die aktuell nur unzureichend repräsentiert sind. Eine zentrale Säule der politischen Arbeit ist der sozialdemokratische Dialog, den die FES mit dem National Democratic Congress (NDC) führt. 

Ansprechpartnerin für Ghana:

Marjam Mayer
030 26935-7414

Ansprechpartner im Büro in Ghana:

Martin Güttler
+233 (0)303 93 34 96


Friedrich-Ebert-Stiftung Ghana
Friedrich-Ebert-Stiftung
Ghana Office
P.O. Box 9722, KIA
Accra
Ghana

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Kamerun ist von wachsender politischer und gesellschaftlicher Spannung, sozialer Ungleichheit sowie strukturellen Herausforderungen geprägt. Auch die koloniale Vergangenheit – das Land ist seit dem 1. Oktober 1961 unabhängig – wirkt bis heute nach, insbesondere durch die anglophon und frankophon geprägten Systeme. Die Sicherheitslage ist seit Jahren angespannt: In den Regionen Nordwesten und Südwesten kommt es seit 2017 zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen separatistischen Gruppen und der Regierung. Im Norden verübt Boko Haram Angriffe, und im Osten sind bewaffnete Gruppen aus der Zentralafrikanischen Republik aktiv. 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1987 in Kamerun tätig und arbeitet insbesondere an der Stärkung partizipativer Demokratie, der Förderung sozial-ökologischer Transformation, der Weiterentwicklung des Sicherheitsdiskurses sowie an nachhaltiger und sozial gerechter wirtschaftlicher Entwicklung und Geschlechtergerechtigkeit.

Ansprechpartner für Kamerun:

Alexander Isele
030 26935-7435

Ansprechpartner im Büro in Kamerun:

Christian Klatt
+237 678 26 45 78


Friedrich-Ebert-Stiftung Cameroun
BP 11 939, Yaoundé
Boulevard de Russie
Yaoundé-Bastos
Cameroun

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Mit der Verfassung von 2010 wurden wichtige Fortschritte in der Demokratisierung Kenias erreicht, gleichzeitig bestehen weiterhin politische Spannungen und soziale Ungleichheit. Herausforderungen ergeben sich insbesondere durch Armut, Urbanisierung, Klimawandel und regionale Sicherheitsfragen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt in Kenia sozial gerechte, ökologische und demokratische Reformprozesse. Schwerpunkte sind die sozialökologische Transformation, gerechte Stadtentwicklung sowie gute Arbeit und starke Gewerkschaften. Zudem fördert die FES politischen Dialog und Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen und Frauen, auf lokaler und nationaler Ebene.

Ansprechpartner für Kenia:

Alexander Rosenplänter
030 26935-7436

Ansprechpartner im Büro in Kenia:

Florian Koch
+254 20 374-8338


Friedrich-Ebert-Stiftung Kenya
Peponi Plaza, Unit D2, Peponi Rd.
PO Box 14932, Westlands
00800 Nairobi, Kenya

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Die FES ist seit 1991 in der Côte d’Ivoire aktiv. Die Arbeit der FES konzentriert sich auf die Förderung demokratischer Strukturen in der Zivilgesellschaft und Gewerkschaften. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf der Unterstützung der Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft. Zudem wird an Konzepten für eine sozial gerechte Transformation der Wirtschaft gearbeitet. Junge Ivoirer_innen nehmen an jährlichen zivilgesellschaftlichen und gewerkschaftlichen Bildungsprogrammen teil. Auf regionaler Ebene wird insbesondere zur Migration aus den Sahelstaaten und der regionalen Friedens- und Sicherheitsarchitektur gearbeitet. 

Ansprechpartnerin für Côte d’Ivoire:

Marjam Mayer
030 26935-7414

Ansprechpartner im Büro in Côte d’Ivoire:

Thomas Claes
+225 27 22 43 88 99


Friedrich-Ebert-Stiftung Côte d’Ivoire
Bureau Abidjan
08 B.P 312 Abidjan 08
Côte d'Ivoire

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Die Demokratische Republik Kongo erlangte am 30. Juni 1960 die Unabhängigkeit von Belgien. Seitdem ist das Land – trotz seines großen Rohstoffreichtums und seiner kulturellen Vielfalt – von politischen Krisen, Konflikten und Instabilität geprägt, an denen auch externe Akteure beteiligt waren. Korruption, Misswirtschaft, schwache staatliche Strukturen sowie anhaltende Konflikte und humanitäre Krisen prägen die Lebensrealität vieler Menschen. Gleichzeitig spielt die DR Kongo eine wichtige Rolle in der Region.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 2020 mit einem Büro vor Ort vertreten und arbeitet insbesondere in den Bereichen Soziale Demokratie, Frieden und Sicherheit, Geschlechtergerechtigkeit sowie gute Arbeit mit einem Schwerpunkt auf Gewerkschaftskooperation. Gemeinsam mit Gewerkschaften fördert sie die Umsetzung von Arbeitsrecht und Sozialstandards, insbesondere im Rohstoff- und Bergbausektor mit Fokus auf Kobalt.

Ansprechpartner für DR Kongo:

Alexander Isele
030 26935-7435

Ansprechpartner im Büro in der DR Kongo:

Constantin Grund
+243 81 555 7399


Friedrich-Ebert-Stiftung RD Congo
26, Avenue de l'Avenir 
Kinshasa Ngaliema
RD Congo

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Mali ist seit der Krise ab 2012/2013 von anhaltender Instabilität, Konflikten und politischen Umbrüchen geprägt. Nach mehreren Militärputschen leidet das Land weiterhin unter terroristischen Anschlägen und Gewalt, die die Sicherheitslage weiter destabilisieren und Lösungen für die Herausforderungen des Landes im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung, Ernährungssicherheit sowie bei zentralen Reformen erschweren. 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1968 in Mali tätig und unterstützt Partner aus Politik, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Medien bei der Stärkung demokratischer Prinzipien, politischer Teilhabe sowie Meinungs- und Pressefreiheit. Weitere Schwerpunkte sind gerechte Arbeit, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, Staatsreformen und gute Regierungsführung. Geschlechtergerechtigkeit ist dabei ein Querschnittsthema.

Ansprechpartnerin für Mali:

Manuela Mattheß
030 26935-7408

Ansprechpartnerin im Büro in Mali:

Svenja Bode
+223 44 90 60 29


Friedrich-Ebert-Stiftung Mali
BP. 428 Bamako
Faso Kanu
Mali

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Die FES ist seit 1984 in Maputo vertreten. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Themen demokratische Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und gerechte Einkommensverteilung. Sie unterstützt gesellschaftliche Akteure darin, mit ihren Vorschlägen aktiv zu politischen und wirtschaftlichen Reformprozessen sowie zur Schaffung eines nachhaltigen und inklusiven Friedens im Land beizutragen. Dafür arbeitet die FES mit ihren Partner_innen aus Gewerkschaften, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. 

Ansprechpartnerin für Mosambik:

Marjam Mayer
030 26935-7414

Ansprechpartnerin im Büro in Mosambik:

Dr. Ursula Bitzegeio 
+258 21 49 12 31

Friedrich-Ebert-Stiftung Mosambik
Av. Tomás Nduda, 1313
Caixa Postal 3694
Maputo – Moçambique

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Namibia und Deutschland verbindet eine gemeinsame Geschichte, geprägt von der Aufarbeitung des Völkermords an den Herero und Nama. Der Versöhnungsprozess sowie die Rückführung von Kulturgütern sind zentrale Themen in den bilateralen Beziehungen. Trotz Rohstoffreichtum gelingt es bisher nur begrenzt, wirtschaftliches Wachstum in breiten Wohlstand zu übersetzen. Hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere unter jungen Menschen, sowie soziale Ungleichheit bleiben zentrale Herausforderungen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1989 in Windhuk aktiv und unterstützt den Versöhnungsdialog, politische Teilhabe sowie eine sozial- und geschlechtergerechte wirtschaftliche Entwicklung.

Ansprechpartner für Namibia:

Alexander Rosenplänter
030 26935-7436

Ansprechpartner im Büro in Namibia:

Hajo Lanz
+264 61 417 500


Friedrich-Ebert-Stiftung Namibia
95 John Meinert Street
Windhoek-West
Namibia

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Bereits seit 1976 ist die FES in Nigeria, derzeit an den beiden Standorten Abuja und Lagos, vertreten. Die Arbeit der FES setzt am politischen System Nigerias an und unterstützt den Aufbau transparenter und demokratischer Institutionen und Prozesse, sowie die Einbindung der Zivilgesellschaft und Jugend in die politische Entscheidungsfindung. Weitere thematische Schwerpunkte sind die Verbesserung der sozioökonomischen Verhältnisse breiter Bevölkerungsschichten durch die Förderung einer sozial gerechten und klimaschonenden wirtschaftlichen Entwicklung, sowie Frieden und Sicherheit. Die FES arbeitet in enger Kooperation mit den Gewerkschaftsdachverbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Institutionen und Universitäten zusammen. 

Ansprechpartnerin für Nigeria:

Marjam Mayer
030 26935-7414

Ansprechpartner im Büro in Nigeria: 

Lennart Oestergaard 
+234 9130776075


Friedrich-Ebert-Stiftung Nigeria
P.O.Box. 5142
Wuse, Abuja
Nigeria

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Sambias demokratisches System konnte sich zuletzt weiter konsolidieren, obgleich das Bild aufgrund jüngster Verfassungsänderungen nicht ungetrübt ist. Zudem bestehen weiterhin enorme Herausforderungen wie verbreitete Armut, geringe Beschäftigungseffekte des Wirtschaftswachstums und eine hohe Auslandsverschuldung. Die sambische Gesellschaft ist durch eine Vielzahl von Parteien, Gewerkschaften, kirchliche Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen stark organisiert.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit den 1960er Jahren in Sambia aktiv und fördert den Dialog zwischen Regierung und Zivilgesellschaft sowie zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Schwerpunkte sind die Weiterentwicklung demokratischer und sozialer Standards sowie sozialpolitische Themen auf nationaler wie auch regionaler Ebene.

Ansprechpartner für Sambia:

Alexander Rosenplänter
030 26935-7507

Ansprechpartner im Büro in Sambia:

Fritz Kopsieker
+260 211 295579


Friedrich-Ebert-Stiftung Zambia
6 Nalubutu Road Off Addis Ababa Road
Rhodespark
Lusaka
Zambia

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Der Senegal gilt als Stabilitätsanker in der Sahelregion und als wichtige Demokratie mit bislang friedlichen Machtwechseln. Gleichzeitig bestehen strukturelle Herausforderungen wie Machtkonzentration, Einschränkungen von Grundrechten in der Vergangenheit sowie wirtschaftliche Probleme, insbesondere Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit für die junge Bevölkerung.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1976 im Senegal tätig und unterstützt demokratische und soziale Reformprozesse. Schwerpunkte sind die Förderung junger Führungskräfte, Geschlechtergerechtigkeit sowie Themen wie informelle Wirtschaft, soziale Sicherung und gute Arbeit. Dakar ist zudem Standort eines regionalen Kompetenzzentrums für Frieden und Sicherheit.

Ansprechpartnerin für Senegal:

Manuela Mattheß
030 26935-7408

Ansprechpartnerin im Büro im Senegal:

Elisabeth Bollrich
+221-33-8692727


Friedrich-Ebert-Stiftung Sénégal
Villa Ebert
Avenue des Ambassadeurs
Fann Résidence
25516 Dakar-Fann
Sénégal

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Simbabwe erlangte 1980 die Unabhängigkeit von Großbritannien und wird seither von der ZANU–PF regiert. Nach anfänglichen Erfolgen verschlechterte sich die wirtschaftliche und soziale Lage seit den 1990er Jahren deutlich. Heute prägen hohe Inflation, Arbeitslosigkeit, wachsende Ungleichheit sowie die Folgen des Klimawandels die Situation, während der Staat grundlegende Dienstleistungen nur eingeschränkt bereitstellen kann.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitet in Simbabwe mit Partnern aus Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen zusammen. Schwerpunkte sind Geschlechtergerechtigkeit, sozio-ökologische Transformation, Jugendarbeit und politische Teilhabe.

Ansprechpartner für Simbabwe:

Vera Gohla
030 26935-8331

Ansprechpartner im Büro in Simbabwe:

Thilo Schöne
+263 08677007575


Friedrich-Ebert-Stiftung Simbabwe
P.O. Box 4720
ZW Belgravia / Harare
Zimbabwe

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Südafrika erlangte bereits 1961 seine formelle Unabhängigkeit von Großbritannien; jedoch vollzog das Land erst 1994 mit dem Ende des Apartheidregimes und den ersten freien Wahlen den Übergang zu einer demokratischen Ordnung. Heute spielt Südafrika als Mitglied der G20 und Teil der erweiterten BRICS-Staaten eine zentrale Rolle in den Nord-Süd-Beziehungen und bleibt ein wichtiger Partner Deutschlands und Europas für Demokratie, Menschenrechte und eine regelbasierte internationale Ordnung. Innenpolitisch zählen eine ausgeprägte soziale Ungleichheit, hohe Arbeitslosigkeit sowie Defizite in der öffentlichen Daseinsvorsorge, insbesondere im Energiesektor, zu den zentralen Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund arbeitet die Friedrich-Ebert-Stiftung mit Partnern aus Politik, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Think Tanks zusammen. Ziel ist die Stärkung politischer Teilhabe, die Förderung sozial gerechter Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie die Unterstützung von Multilateralismus und internationalem Dialog. Dabei kann die Stiftung auf langjähriges Vertrauen und Kooperation seit den 1970er Jahren aufbauen.

Ansprechpartner für Südafrika:

Alexander Isele
030 26935-7435

Ansprechpartner im Büro in Südafrika:

Kathrin Meißner
+27 11 341 0270


Friedrich-Ebert-Stiftung South Africa
34 Bompas Road
Dunkeld West
Johannesburg
South Africa

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Mehr als ein Jahrzehnt nach der Unabhängigkeit ist im Südsudan für große Teile der Bevölkerung nur in geringem Maße eine Verbesserung ihrer Lebensumstände spürbar. Trotz eines Friedensabkommens von 2018 bleibt das Land von den Folgen von Bürgerkrieg, politischer Instabilität und schwachen staatlichen Strukturen geprägt, die die Aufarbeitung gewaltsamer Konflikte sowie die Entwicklung funktionsfähiger politischer und administrativer Strukturen erschweren.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 2008 in Juba aktiv und unterstützt politische Entscheidungsträger_innen sowie zivilgesellschaftliche Akteure beim Aufbau demokratischer Strukturen, der Förderung politischer Teilhabe und des Dialogs. Ein besonderer Fokus liegt auf innergesellschaftlichem Dialog und friedlicher Konfliktbearbeitung.

Ansprechpartnerin für Südsudan:

Manuela Mattheß
030 26935-7408

Ansprechpartner im Büro im Südsudan:

Ulrich Thum
+211 92 83 66 612 (Juba)
+254 74 69 19 507 (Nairobi)


Juba Office:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Plot No. 5, Block No. III, Hai Malakal
Juba
South Sudan

Nairobi Office:
Friedrich-Ebert-Stiftung
A3, Peponi Plaza, 00800-14932, Westlands, Kenya
P.O. Box 14932
EAK Nairobi

Nach Massenprotesten im Jahr 2019 wurde Langzeitherrscher Omar al-Bashir gestürzt und Hoffnungen auf einen demokratischen Übergang geweckt. Nach einem Militärputsch im Jahr 2021 befindet sich das Land seit April 2023 infolge verschiedener Machtkämpfe innerhalb der Militärführung in einem blutigen Krieg zwischen der Armee des Sudan (SAF – Sudanese Armed Forces) und der paramilitärischen Miliz RSF (Rapid Support Forces), der bereits hunderttausende Menschenleben gefordert hat und das gesamte Land destabilisiert. 

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1975 im Sudan aktiv und unterstützt insbesondere die politische Teilhabe junger Menschen sowie demokratische Transformationsprozesse. Schwerpunkte sind die Förderung der Zivilgesellschaft, Wirtschaftsreformen sowie die Stärkung politischer Parteien.

Ansprechpartnerin für Sudan:

Manuela Mattheß
030 26935-7408

Ansprechpartner im Büro in Uganda:

Achim Vogt
+256 (0)393 264565


Friedrich-Ebert-Stiftung Uganda
5B, John Babiiha Avenue
P.O Box 3860
Kampala, Uganda

Die Dominanz der Regierungspartei CCM hat ein starres Mehrparteiensystem geschaffen, das Reformen erschwert. In den vergangenen Jahren, insbesondere rund um die allgemeinen Wahlen 2025, treten die strukturellen Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich Regierungsführung und notwendiger Verfassungsreform, immer deutlicher zum Vorschein. Während die politische Entwicklung von Unsicherheit geprägt ist, fordert insbesondere die junge Bevölkerung mehr Teilhabe – wirtschaftlich wie politisch.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1968 in Tansania aktiv und arbeitet mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gewerkschaften und staatlichen Institutionen an einer Ausweitung sozialer Gerechtigkeit und politischer Teilhabe. Unsere Arbeit zielt darauf ab, Beteiligung von jungen Menschen, gerechte Urbanisierung sowie starke und demokratische Gewerkschaften zu befördern. 

Ansprechpartner für Tansania:

Vera Gohla
030 26935-8331

Ansprechpartner im Büro in Tansania:

Christian Denzin
+255 683 064 694


Friedrich-Ebert-Stiftung Tanzania
6 Mwai Kibaki Road
Dar es Salaam
Tanzania

Zur Website des Auslandsbüros

Trotz der Wiedereinführung eines Mehrparteiensystems im Jahr 2006 bleibt Uganda ein Staat mit eingeschränkten demokratischen Spielräumen. Politische Machtkonsolidierung, Korruption, ineffiziente Strukturen und ein starkes Bevölkerungswachstum erschweren die Entwicklung. Große Teile der Bevölkerung profitieren nur begrenzt von ökonomischen Fortschritten.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1986 in Uganda tätig und fördert gemeinsam mit Partnern aus Zivilgesellschaft, Regierung und Parlament den sozio-ökonomischen und politischen Dialog. Schwerpunkte sind eine sozial gerechte Wirtschafts- und Sozialpolitik, Arbeitsmarktfragen, nachhaltige Stadtentwicklung („Just City“) sowie die Stärkung von Gewerkschaften, jungen Führungskräften und Frauen.

Ansprechpartnerin für Uganda:

Manuela Mattheß
030 26935-7408

Ansprechpartner im Büro in Uganda:

Helmut Elischer
+256 393 264565


Friedrich-Ebert-Stiftung Uganda
5B, John Babiiha Avenue
P.O Box 3860
Kampala
Uganda

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Publikationen

Restaurer le monopole de l'État

Madi Kewa, Marc | Kinshasa/Gombe RDC : Friedrich-Ebert-Stiftung RDC, Août 2026

le défi de la gouvernance sécuritaire dans l'est de la RDC

Gender-sensitive climate adaptation for sustainable livelihoods in Northern Ghana

Alhassan, Hamdiyah ; Cobbinah, Mensah Tawiah ; Cobbinah, Esther | [Accra] : Friedrich-Ebert-Stiftung, May 2026

Corridors pour gouverner Kinshasa

Ngabo Useni, Sylvain ; Motsha llue, Isaac | Kinshasa, Juin 2026

les défis d'un urbanisme planifié dans la plus grande métropole francophone d'Afrique

L'éducation pour réussir

Ndibwami, Jo ; Ngabo Useni, Sylvain | Kinshasa : Friedrich-Ebert-Stiftung RDC, Août 2026

exigences et réalité des investissements dans les cerveaux de demain en RDC


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  • Referat Afrika

    Hiroshimastraße 17
    10785 Berlin

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