Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

"Die Spanische Grippe" – Teil 5

03.08.2020 Denkanstoß Geschichte
Die Coronapandemie erfuhr von Beginn an eine ganz andere Aufmerksamkeit als die früheren Grippe-Pandemien des 20. Jahrhunderts. Im fünften und letzten Teil des Beitrags über die „Spanische Grippe (im Spiegel des sozialdemokratischen Vorwärts) geht Stefan Müller der Spur des Erregers der Spanischen Grippe im 20. Jahrhundert nach und fragt, ob die...
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Online-Ausstellung: "Von der Heimarbeit ins Homeoffice – eine Foto-Labour-Story" - Teil 4

Denkanstoß Geschichte
„Der Kapitalist zahlt den Wert [...] der Arbeitskraft und erhält im Austausch die Verfügung über die lebendige Arbeitskraft selbst.“ Mit dieser Aussage von Karl Marx kann man die Vorgänge innerhalb eines Betriebs beschreiben. Bei näherem Hinsehen merkt man jedoch, dass das Unternehmen viel mehr ist als bloßer Austausch von Arbeitskraft und Geld....
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"Die Spanische Grippe" – Teil 4

27.07.2020 Denkanstoß Geschichte
Die Hochphase der zweiten Welle der Spanischen Grippe fiel mitten in die Zeit der Novemberrevolution. Eine besondere Aufmerksamkeit erfuhr die Pandemie jedoch nicht. All zu sehr dominierten das Kriegsleid und die Angst vor anderen Seuchen das Leben der Menschen. Im vierten Teil des Beitrags zur „Spanischen Grippe (im Spiegel des...
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Online-Ausstellung: "Von der Heimarbeit ins Homeoffice – eine Foto-Labour-Story" - Teil 3

Denkanstoß Geschichte
Mit Beginn der Industrialisierung setzte sich ein kapitalistisches Zeitverständnis durch, das von Effizienz und Produktivität bestimmt war. In der Industrieproduktion verkauften die Belegschaften den Unternehmern ihre Arbeitskraft für eine gewisse Stundenzahl pro Tag. Die Kontrolle über die Zeit und ihre Erfassung behielten sich die Fabrikanten...
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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