Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

"Die Spanische Grippe" – Teil 3

20.07.2020 Denkanstoß Geschichte
Viren wurden erst in den 1930er-Jahren identifiziert. Der Kampf gegen die Spanische Grippe 1918 war somit ein Kampf gegen einen unbekannten Gegner – was jedoch die Zeitgenoss_innen nicht wussten. Im dritten Teil des Beitrags zur „Spanischen Grippe (im Spiegel des sozialdemokratischen Vorwärts)“ untersucht Stefan Müller entlang...
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Online-Ausstellung: "Von der Heimarbeit ins Homeoffice – eine Foto-Labour-Story" - Teil 2

Denkanstoß Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts waren lediglich 20 % der Erwerbstätigen weiblich. Sie machten aber 45 % der in Heimarbeit Beschäftigten aus. Zur Jahrhundertwende sollte die Zahl der Frauen in Heimarbeit nochmals ansteigen. Dennoch brachte die fortschreitende Industrieproduktion eine Verdrängung der Manufakturen und damit heimischer Produktionen mit sich....
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"Die Spanische Grippe" – Teil 2

13.07.2020 Denkanstoß Geschichte
Die Spanische Grippe grassierte global vom Frühjahr 1918 bis hinein in das Jahr 1920. Weltweit forderte die Pandemie zwischen 20 und 50 Millionen Tote, in Deutschland waren es rund 300.000. In dem zweiten Teil des Beitrags zur „Spanischen Grippe (im Spiegel des sozialdemokratischen Vorwärts)“ stellt Stefan Müller die Auswirkungen der ersten und...
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"Von der Heimarbeit ins Homeoffice – eine Foto-Labour-Story" in fünf Teilen

Online-Ausstellung, Denkanstoß Geschichte
Die „kleine Geschichte der Heimarbeit“, erzählt durch unsere Archivexponate vor allem von erwerbstätigen Frauen, die auf der Grundlage von ökonomischen Zwängen und tradierten Rollenbildern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Zentrum ihres Alltags stellen. Einerseits handelt sie von Armut und Mehrfachbelastung durch gleichzeitige Sorge-,...
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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