Seminarreihe: NRW demokratiestark
Rechtsextremistische Erscheinungen sind in den letzten Jahren vielfältig und zahlreicher geworden.
Wir beobachten nicht nur Parteien, Jugendorganisationen und Kameradschaften.
Die Aktivitäten und Erscheinungsformen der rechten Szene reichen von der Heimatpflege und vermeintlichen Unterstützung der Naturschutzbewegung über die Organisation von Rockkonzerten bis hin zum Betreiben eigener Verlage und professioneller Videoportale. Pegida, Dügida, Hogesa, die Identitäre Bewegung, Reichsbürger oder die „Ein-Prozent-Bewegung“ sind zu Symbolen dafür geworden, wie soziale Medien gezielt zum Ausbau eines umfassenden rechten Netzwerkes genutzt werden.
Mit diesem Seminar wollen wir einerseits die verschiedenen Erscheinungsformen des rechten Netzwerks in den Blick nehmen und in seiner Wirkungsweise anhand konkreter Beispiele und Gruppierungen tiefgehend analysieren.
Ausgehend von dieser Analyse sollen im Rahmen einer anschließenden Ideenwerkstatt konkrete Ideen und Handlungskonzepte entwickelt werden, welche die politische und zivilgesellschaftliche Arbeit im eigenen Stadtteil, Viertel oder im Dorf stärken sollen. Dafür wird beispielhaft der Aktionsplan der Stadt Dortmund gegen Rechtsextremismus vorgestellt und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch eröffnet.
Ziel des Seminars ist es, am Ende gemeinsam konkrete Ideen und Handlungskonzepte zur Entwicklung der Zivilgesellschaft zu erarbeiten, um in verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsfeldern den Angriffen von rechts auf unsere freiheitliche Grundordnung zu begegnen und die Demokratie zu stärken.
Referent & Seminarleitung:
Heiko Weßel
Referentin:
Birgit Miemitz, Dortmunder Aktionsplan gegen Rechtsextremismus
Landesbüro NRW
Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen: