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Medien- und Informationskompetenz in Finnland

Dieses Papier zeigt, wie lebenslanges Lernen zur Grundlage für den Kampf gegen Desinformation und Propaganda werden kann.

Medien- und Informationskompetenz in Finnland

Rasi-Heikkinen, Päivi | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Februar 2026

wie lebenslanges Lernen zur Grundlage für den Kampf gegen Desinformation und Propaganda werden kann

Finnland stärkt gezielt die Medien- und Informationskompetenz seiner Bevölkerung, um Desinformation und Propaganda wirksam zu begegnen, und setzt dabei konsequent auf lebenslanges Lernen. Medienkompetenz ist fest in Bildungs-, Kultur- und Sicherheitspolitik verankert und reicht von frühkindlicher Bildung über Schule und Lehrer_innenausbildung bis hin zur Erwachsenen- und Senior_innenbildung. Getragen wird dieser Ansatz von einem breiten Netzwerk aus staatlichen Stellen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Bibliotheken, Medien und Faktencheck-Initiativen. Die vorliegende Analyse von Dr. Päivi Rasi-Heikkinen identifiziert inklusive Bildungsangebote, eine forschungsbasierte Umsetzung sowie eine enge sektorübergreifende Zusammenarbeit als entscheidende Elemente des finnischen Ansatzes zur Stärkung demokratischer Resilienz durch Medien- und Informationskompetenz. 

Über die Autorin
 

Dr. Päivi Rasi-Heikkinen ist Professorin für Erziehungswissenschaften und Medienpädagogik an der Universität Lappland mit Sitz im finnischen Rovaniemi. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Medien- und Informationskompetenz, lebenslanges Lernen und digitale Inklusion, insbesondere mit Blick auf ältere Erwachsene. Sie hat mehrere nationale wie internationale Forschungsprojekte zur Medienbildung und digitalen Kompetenz älterer Menschen geleitet oder daran mitgewirkt.


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