Veranstaltung Bildung Medienkompetenz als Schlüssel Handlungsempfehlungen der Kommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Eine Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25. Juni 2026, 13.30 – 15.00 Uhr. Bild: Urheber: picture alliance / Sergey Nivens/Shotshop | Sergey Nivens Kinder und Jugendlich wachsen in einer digitalen Lebenswelt auf, in der Smartphones, soziale Medien und künstliche Intelligenz fester Bestandteil ihres Alltags sind. Ihre Sozialisation und Bildung finden auch in digitalen Räumen statt – wo manipulative Inhalte, Desinformation und Gefahren für ihr Wohlbefinden lauern, wo sich aber auch Chancen für Teilhabe, Kreativität und Lernen eröffnen. Die Kommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat im Auftrag der Bundesregierung die digitalen Lebenswelten und Gefährdungslagen junger Menschen untersucht, den rechtlichen Rahmen aufgearbeitet und Strukturen der Medienbildung, Prävention und pädagogischen Praxis beschrieben. Deutlich wird: Kinder und Jugendliche erlernen einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien als Digital Natives nicht gleichsam „wie von selbst“. Im Gegenteil: Schutz, Befähigung und Teilhabe setzen digitale Mündigkeit voraus. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist altersangemessene Medienbildung entlang der gesamten Bildungskette. Bildungseinrichtungen müssen daher mehr sein als digitale Schutzräume. Doch aktuell gleicht Medienbildung in Deutschland einem Flickenteppich. Der Bildungsauftrag ist zwar sowohl für Kitas als auch Schulen festgelegt, die Umsetzung jedoch ist abhängig von den Bedingungen vor Ort und variiert stark in Form und Qualität. Empirische Befunde unterstreichen die Problemlage: Laut ICILS-Studie 2023 verfügen rund 40% der Achtklässler:innen lediglich über grundlegende digitale Fähigkeiten. Auf dieser Grundlage formuliert die Kommission Handlungsempfehlungen, die u.a. die frühkindliche, schulische und außerschulische Vermittlung von Medienkompetenz sowie die Aufgabe und Möglichkeiten von Elternarbeit und Elternbildung in den Blick nehmen. Adressiert sind sie sowohl an die pädagogische Praxis als auch an Verantwortliche in Politik und Verwaltung. Hier geht es zur Anmeldung Programm 13.30 BegrüßungFlorian Dähne, Friedrich-Ebert-Stiftung 13.40 ImpulsProf. Dr. Olaf Köller, Direktor des IPN und Co-Vorsitzender der Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" 14.00 DiskussionLilli Berthold, stellvertretende Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenzSaskia Esken, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen BundestagesProf. Dr. Olaf Köller, Direktor des IPN und Co-Vorsitzender der Kommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" Dirk Schnelle, Abteilungsleiter im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (angefragt)Moderation: Katja Irle, Journalistin 15.00 Ende der Veranstaltung Kontakt Florian Dähne 030 26935-7056 Florian.Daehne(at)fes.de Lena Bülow 030 26935-8323 Lena.Buelow(at)fes.de Das könnte Sie auch interessieren: Bild: Urheber: picture alliance / Science Photo Library | MICROGEN IMAGES Mittwoch, 11.03.2026 Publikation Bildung Soziales Schuleingangsuntersuchungen für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit nutzen Soziale Ungleichheit prägt Bildungs- und Teilhabechancen. Um Kinder aus benachteiligten Familien wirksam zu unterstützen, brauchen Kommunen kleinräumige Daten. Schuleingangsuntersuchungen können Bedarfe aufzeigen und präventive Steuerung ermöglichen. Dienstag, 20.05.2025 Publikation Bildung Schulpolitik Analyse | Schutz, Förderung, Beteiligung - Kinderrechte als Grundlage für Schule und Unterricht Wie lassen sich Kinderrechte in der Schule stärken? Das Gutachten gibt Impulse und Empfehlungen für Politik, Lehrkräfte und Schulen. Bild: Urheber: picture alliance / ZB/euroluftbild.de | euroluftbild.de/ Hans Blossey Freitag, 27.09.2024 Publikation Bildung Schulpolitik FES diskurs | Ganztag als Chance Was macht gute Ganztagsangebote aus? Diese Expertise identifiziert konkrete Handlungs- und Entwicklungsfelder.