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Schuleingangsuntersuchungen für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit nutzen

Florian Dähne & Iva Figenwald

Soziale Ungleichheit prägt Bildungs- und Teilhabechancen. Um Kinder aus benachteiligten Familien wirksam zu unterstützen, brauchen Kommunen kleinräumige Daten. Schuleingangsuntersuchungen können Bedarfe aufzeigen und präventive Steuerung ermöglichen.

Soziale Ungleichheiten wirken bereits im frühen Kindesalter und prägen Bildungs-, Gesundheits- und Teilhabechancen. Um diesen Mechanismen zu begegnen und Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien wirksam zu unterstützen, müssen kommunale Ressourcen zielgerichtet und bedarfsgerecht eingesetzt werden.

Voraussetzung und Grundlage hierfür sind präzise und aussagekräftige Informationen über die konkrete Situation vor Ort – auf Ebene der Sozialräume und Bildungseinrichtungen. Allerdings besteht vielerorts ein Mangel an verfügbaren, kleinräumigen Daten, die eine gezielte Planung sozialer, gesundheits- und bildungspolitischer Maßnahmen ermöglichen würden.

Ein bislang nicht ausgeschöpftes Potenzial bieten hierfür die in Deutschland flächendeckend durchgeführten Schuleingangsuntersuchungen. Das von Nora Jehles für die Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Impulspapier „Frühe Chancen – Schuleingangsuntersuchungen für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit nutzen“ zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele auf, wie die in diesem Rahmen erhobenen Daten für entsprechende Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsprozesse auf kommunaler Ebene genutzt werden können. 

Über die Autorin


Nora Jehles ist Sozialwissenschaftlerin und Postdoktorandin an der Technischen Universität Dortmund. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Analyse sozialer Ungleichheit in der Kindheit, kommunaler Sozialpolitik sowie in der empirischen Sozialforschung.

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Referat politische Beratung und Impulse

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