Veranstaltung Bildung Befunde des Nationalen Bildungsberichts 2026 Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 01. Juli 2026, 14.15 – 15.45 Uhr Bild: Urheber: picture alliance / Ikon Images/Stuart Kinlough | Stuart Kinlough Chancengleichheit – ein nicht eingelöstes Versprechen Alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Individualität und Vielfalt anzuerkennen und ihnen die bestmöglichen Chancen zu eröffnen, ist Aufgabe sowohl der einzelnen Bildungseinrichtungen als auch des gesamten Bildungssystems. Ungleiche Ausgangsbedingungen sollen so weit wie möglich kompensiert werden und alle die gleichen Chancen beim Zugang zu Bildung haben. Denn gute Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Doch alle Jahre wieder zeigen empirische Studien, dass der Bildungserfolg in Deutschland stärker als in anderen Ländern von der sozialen Herkunft abhängt. Trotz aller Reformbemühungen auf unterschiedlichen Ebenen des Bildungssystems sind markante Ungleichheiten im Zusammenhang mit sozialer Herkunft, familiärer Migrationsgeschichte oder Geschlecht empirisch belegt, sowohl beim Kompetenzerwerb als auch beim Zugang zu Bildung. Der Nationale Bildungsbericht nimmt in seinem Schwerpunktthema 2026 insbesondere sozioökonomisch bedingte Ungleichheiten in den Blick. Welches Ausmaß hat Bildungsungleichheit aktuell in Deutschland und wie lässt sie sich, auch durch Initiativen wie das „Startchancen-Programm", wirksam reduzieren? Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit die Kompensation ungleicher Startbedingungen besser gelingt? Und wie kann allen Kindern und Jugendlichen der Erwerb jener Kompetenzen ermöglicht werden, die für eine selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft notwendig sind? Hier geht es zur Anmeldung Programm 14.15 Uhr: BegrüßungFlorian Dähne, Friedrich-Ebert-Stiftung 14.25 Uhr: ImpulsProf. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und Sprecher der Autor*innengruppe des Nationalen Bildungsberichts 14.45 Uhr: DiskussionJulia Krippenstapel, Leiterin der Grundschule Kleine Kielstraße, DortmundProf. Kai Maaz, Sprecher der Autor*innengruppe des Nationalen BildungsberichtsMark Rackles, Senator für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt BremenModeration: Burkhard Jungkamp, Staatssekretär a.D., Moderator des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung 15.45 Uhr: Ende der Veranstaltung Kontakt Florian Dähne 030 26935-7056 Florian.Daehne(at)fes.de Lena Bülow 030 26935-8323 Lena.Buelow(at)fes.de Das könnte Sie auch interessieren: Bild: Urheber: picture alliance / Sergey Nivens/Shotshop | Sergey Nivens Donnerstag, 25.06.2026 Veranstaltung Bildung Medienkompetenz als Schlüssel Handlungsempfehlungen der Kommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Eine Online-Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25. Juni 2026, 13.30 – 15.00 Uhr. Bild: Urheber: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann/SVEN SIMON Freitag, 29.05.2026 Publikation Bildung Soziales Wenn die letzte Schule schließt – Folgen für Demokratie, Demografie und Zusammenhalt Ländliche Räume verlieren in raschem Tempo Orte der Daseinsvorsorge. Laut aktuellen Prognosen droht absehbar den ostdeutschen Flächenländern eine Welle von Schulschließungen. Welche Folgen hat diese Entwicklung und wie lässt sie sich aufhalten? Bild: Urheber: picture alliance / Science Photo Library | MICROGEN IMAGES Mittwoch, 11.03.2026 Publikation Bildung Soziales Schuleingangsuntersuchungen für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit nutzen Soziale Ungleichheit prägt Bildungs- und Teilhabechancen. Um Kinder aus benachteiligten Familien wirksam zu unterstützen, brauchen Kommunen kleinräumige Daten. Schuleingangsuntersuchungen können Bedarfe aufzeigen und präventive Steuerung ermöglichen.