Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Live, sozial, multimedial - Journalistisches Storytelling- Trends

Montag, 24.06.19 17:00 bis Donnerstag, 27.06.19 18:15 Online Rückblick, Medien und Netzpolitik, Medien und Digitale Welt
 

Zum Schutz verpflichtet

25.06.2019 Global Economy and Corporate Responsibility, News, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung
Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Deutsche und europäische Unternehmen müssen sie weltweit einhalten, so Bärbel Kofler im IPG-Journal.
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Dialog Arbeit Wirtschaft Politik, 25.6.2019: Industriepolitik

25.06.2019 Rückblick
 

Rückblick: Eigene Fähigkeiten einbringen und weiterentwickeln, 19. Juni 2019

25.06.2019 Veranstaltung, News, Rückblick, Migrationspolitik
Wie können geflüchtete Frauen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt (noch) besser unterstützt werden?
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Afrika wird durch illegale Finanzströme ausgeblutet

25.06.2019 International Community and Civil Society, Global Economy and Corporate Responsibility, News, Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung
Illegale Finanzströme rauben afrikanischen Staaten ihren Reichtum. Da Regierungen zögern, muss die Zivilgesellschaft dringend aktiv werden.
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Deutsche Gewerkschaften in Zeiten des Umbruchs

25.06.2019 Gewerkschaften und gute Arbeit | Gewerkschaften national Publikation, Gewerkschaften und gute Arbeit, Gewerkschaften national
In Zeiten der Digitalisierung, der menschlichen Mobilität, des Rechtsrucks und der Klimakrise erleben Gewerkschaften neue Herausforderungen
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Vom Start-up zum Weltkonzern - 3 Jahre ecx.io nach der Übernahme durch IBM

Dienstag, 09.07.19 09:26 Düsseldorf Rückblick
 

Videobeitrag: Klimapolitik und Geschlechtergerechtigkeit

26.06.2019 Veranstaltung
 

Unterschiedliche Ungleichheiten, gemeinsamer Kampf

26.06.2019 International Community and Civil Society, News, Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
Mehr als 300 Gruppen gründen die „Fight Inequality Alliance“. Wir sprachen mit der Koordinatorin über den Kampf gegen Ungleichheit.
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Bezahlbares Wohnen

Denkanstoß Geschichte
Bezahlbares Wohnen war auch in den 1920er Jahren schon aktuell. In unserem neuen #AdsD50-Blogbeitrag geht es um Sozialdemokratischen Wohnungsbau und die Wohnsiedlung "Friedrich-Ebert".
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