Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Auf einer Treppe stehen Menschen mit Plakaten in den Händen. Am Fuß der Treppe ist ein großes Plakat, auf dem "Korea Peace Appeal" steht.

Internationaler Tag des Friedens: Organisationen der Zivilgesellschaft fordern ein Ende des Koreakrieges

21.09.2020 Frieden und Sicherheit
Über 350 südkoreanische und internationale zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter das koreanische Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), starteten eine Kampagne, die das Ende des Koreakrieges fordert.
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Publikation: Von Belgien, Schweden und Spanien lernen!

21.09.2020 Gender Publikation, Veranstaltung, News, Gender
Impulse für die institutionelle Verankerung von Gleichstellung durch Gleichstellungsinstitute.
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Grafik mit dem Titel "#30TRANSFORMATION!" vor einer farbenfrohen, abstrakten Landkarten-ähnlichen Illustration in Rottönen, Orange, Gelb und Grün. Text: "Journalismus im Osten: 30 Jahre Transformation. Vierte Gewalt unter Hochspannung." Darunter Datum und Uhrzeit: "1. Oktober 2020, 18–19 Uhr (Onlinetalk)". Logo der Friedrich-Ebert-Stiftung unten rechts.

Journalismus im Osten: 30 Jahre Transformation

Donnerstag, 01.10.20 18:00 bis 19:00 Online Veranstaltung
Vierte Gewalt unter Hochspannung
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FES Online-Diskussion | Ein neues Klima für den Frieden – Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern.

Montag, 21.09.20 18:00 bis 19:30 Online-Diskussion Rückblick, Digitale Formate (NICHT anklicken, bitte spez. Unterkategorie wählen), Die Welt gerecht gestalten, Klimawandel, Energie und Umwelt, Frieden und Sicherheit
 
Eine Frau steht an einem Podium und spricht zum Publikum.

»Freiwilligkeit funktioniert nicht. Wir brauchen einen gesetzlichen Rahmen!«

22.09.2020 Gewerkschaften und gute Arbeit, Gewerkschaften national, Gewerkschaften international, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung
Nach über 7 Jahren Rana-Plaza-Einsturz: Über Stärken, Bedeutung und Chancen eines deutschen Lieferkettengesetzes, spricht Bärbel Kofler.
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Landkarte Südamerikas mit Karikaturen von Menschen, die auf dem Kontinent stehen. Übersetzung der Schrift: Der universelle Zugang zu würdevollen und nachhaltigen Lebensumständen

So geht es nicht weiter! Wege zur sozial-ökologischen Transformation in Lateinamerika

22.09.2020 Klimawandel, Energie und Umwelt Publikation, Interview, Klimawandel, Energie und Umwelt
Gegen den Klimawandel wird es keine Impfung geben, daher bleibt die Forderung: Ein Wandel tut not!
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Cover: Spotlight on Sustainable Development 2020 “Shifting policies for systemic change - Lessons from the global COVID-19 crisis”

Spotlight Report 2020 - Virtual Launching Event

22.09.2020 Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
Launch of the global civil society report Spotlight on Sustainable Development 2020 “Shifting policies for systemic change - Lessons from the global COVID-19 crisis”
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BRD – Boris Rettet Deutschland, Saarbrücken

22.09.2020 Rückblick
 

«Organising YouTube - Building Workers’ Power in Big Tech»

22.09.2020 News, Gewerkschaften und gute Arbeit
What leverage can be applied to bring a Big Tech company to the bargaining table? How do YouTubers organise themselves? You will find answers in the first session of our «Trade Unions in Transformation 4.0» series on 8 October 2020
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Digital: Krisenkommunikation oder Kommunikation in der Krise

22.09.2020 Rückblick
 
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