Veranstaltung Journalismus im Osten: 30 Jahre Transformation 01.10.2020 18:00 bis 01.10.2020 19:00 - Online Terminexport im ICS-Format Vierte Gewalt unter Hochspannung Der tiefgreifende Systemwechsel aller Bereiche des öffentlichen Lebens hat auch die Medienberufe in Deutschland und seinen Nachbargesellschaften massiv geändert. Viele Entwicklungen überlagerten sich – Privatisierung, Transnationalisierung, technische Beschleunigung der Berichterstattung, Aufkommen des Bürgerjournalismus, neue Verhaltensmuster im Medienkonsum, der Niedergang des Prints, das Wiedererstarken autoritärer Tendenzen, der Kampf um Objektivität und Neutralität in Zeiten von fake news und alternative facts. Welche Spuren hat die postkommunistische Transformation der Medien in Ostdeutschland sowie in Ostmitteleuropa hinterlassen? Kann man das historische Erbe im journalistischen Alltag bemerken? Ist die Vertrauenskrise ein besonderes schwerwiegendes Problem in postkommunistischen Mediensystemen? Wie koexistieren alte und neue Werte des Journalismus heute nebeneinander? Wie gestaltet sich der Generationenwechsel bei Medienmacher_innen sowie den Medienkonsument_innen? Was verliert man aus dem Blick, wenn man über den Journalismus im Osten redet? IM GESPRÄCH: Josa Mania-Schlegel Reporter der Chefredaktion der Leipziger Volkszeitung Bela Weyer ehemaliger Berlinkorrespondent von „Heti Világgazdaság“ MODERATION: Dr. Anna Litvinenko Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Freie Universität Berlin ORGANISATION: Forum Berlin Katrin Breston-Ziehlke forum.kbz@fes.de Tel.: 030 269 357 311 ANMELDUNG: per Mail an forum.kbz(at)fes.de oder über diesen LINK bis 01.10.20 12 Uhr. FES Einladung JournalismusimOsten 59 KB