Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Banner:  Konferenz am 16. November 2018

BAföG – Neuausrichtung und Reformvorschläge

17.11.2018 Berufliche Bildung | Ausbildung Publikation, News, Berufliche Bildung, Ausbildung
Seit vielen Jahren sinkt die Zahl der BAföG-Empfänger_innen. Der 11-Punkte-Plan legt dar, wie das BAföG reformiert werden könnte.
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„Ich bin ein Störer der bequemen Verhältnisse“

Donnerstag, 29.11.18 20:00 bis 21:30 Berlin, Haus 2 der Friedrich-Ebert-Stiftung Veranstaltung, Rückblick, KulturKontraste
Ein Abend mit dem Ausnahmekünstler Klaus Staeck.
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Hoffnung auf Waffenstillstand im Jemen

19.11.2018
Ein Interview des Projektleiters Jemen, Achim Vogt, in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens (SRF) vom 19.11.2018
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Nächtliche Projektion "Just Transition Now!" auf die Wand eines Kraftwerks.

COP24: Verhandlungen über Klimaschutz - und über Jobs

19.11.2018 Interview
Manuela Mattheß im Interview mit dem Vorwärts über den sozial gerechten Strukturwandel
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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit besser gestalten: Wohin steuert das Land NRW?

Montag, 19.11.18 19:00 Kurpark Terrassen, Aachen Rückblick
 
Anja Dargatz und Andreas Zumach im Gespräch bei einer Veranstaltung

Weiter so mit Trump und Co? Konsequenzen der Kongresswahl am 6. November

19.11.2018 Rückblick
 

Von Profis lernen: Praxisseminar Recherche - Aufbaukurs

Mittwoch, 05.12.18 12:00 bis Freitag, 07.12.18 18:00 GSI, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn Rückblick
 

"Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß"

21.11.2018 Rückblick
 

Deutschland: Ausbeutung auf Acker und Autobahn

22.11.2018 News, Flucht, Migration, Integration, Integrationspolitik, Integration, Einwanderungsgesellschaft, Migrationspolitik
Die Rechte migrantischer Arbeiter_innen und der Mindestlohn werden tagtäglich untergraben. Das muss sich ändern, fordert Vera Egenberger vom DGB.
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