Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

FES stellt Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft vor

13.02.2017 Pressemitteilung
(Berlin, 14.2.2017) Ein Einwanderungsland ist Deutschland seit langem. Zu einer echten Einwanderungsgesellschaft muss das Land erst noch werden. Das "Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft", das die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) heute in Berlin...
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Ein Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft

News, Flucht, Migration, Integration, Integrationspolitik
Vielfalt braucht einen gemeinsamen Nenner: Expert_innen haben ein Leitbild für die Einwanderungs­gesellschaft entwickelt.
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Ein Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft

14.02.2017 Publikation
Ein Einwanderungsland ist Deutschland seit langem. Zu einer echten Einwanderungsgesellschaft muss das Land erst noch werden. Das "Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft" dient als Richtschnur und Impulsgeber für diesen notwendigen Prozesses.
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"Alte Säcke Politik" – Preis Das politische Buch 2017 geht an Wolfgang Gründinger

15.02.2017 Pressemitteilung
Für sein Buch "Alte Säcke Politik. Wie wir unsere Zukunft verspielen" erhält der Sozialwissenschaftler, Publizist und Zukunftslobbyist Wolfgang Gründinger den diesjährigen Preis "Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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Zwischen den Stühlen Teil 2: Asyl in Schweden, doch die Familie wartet im Sudan

17.02.2017 News, Flucht, Migration, Integration, Fluchtursachen
Elsas Mann Yosef ist in Schweden angekommen, seine Familie lebt weiterhin im Sudan. Teil 2 des Kurzfilms "Zwischen den Stühlen".
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Friedrich-Ebert-Stiftung eröffnet Büro in Ruanda

17.02.2017 Pressemitteilung
Als einzige der deutschen politischen Stiftungen hat die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, eine eigene Vertretung eingerichtet.
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Interview mit Kurt Beck zur Büroeröffnung in Ruanda

17.02.2017 Interview
Zur Eröffnung eines Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung im ostafrikanischen Ruanda am 17. Februar 2017 befragten wir den FES-Vorsitzenden Kurt Beck.
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Zwischen Kommen und Bleiben

Samstag, 18.02.17 Rückblick
Ein gesellschaftlicher Querschnitt zur Flüchtlingspolitik
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Foto von zwei Männern. Einer Sitzt und einer steht. Sie unterhalten sich.

Zum 50ten Todestag von Fritz Erler:

22.02.2017 Demokratie, Rückblick
„Vom Denken Gebrauch machen“ – Über die Chancen vernünftiger Politik im postfaktischen Zeitalter
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„Jaminton und Yannia gehen weg“ – Kolumbien: Vertreibung im eigenen Land

22.02.2017 News, Flucht, Migration, Integration, Fluchtursachen
Ein Kurzfilm über eine Familie in Kolumbien, die wegen Bürgerkrieg und Gewalt im eigenen Land zu Vertriebenen wird.
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