Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Junge Menschen demonstrieren mit Plakaten. Viele haben die Worte "PAY!" und "UP!" auf den Handflächen stehen. Darunter steht "COP27  Jugend und Klimagerechtigkeit"

Klimagerechtigkeit: Der Jugend werden Schäden und Verluste als Erbe hinterlassen

22.11.2022 Klimawandel, Energie und Umwelt
Die jungen Menschen, die an der COP27, dem Klimagipfel, in Ägypten teilnehmen, fordern zur Bewältigung der unumkehrbaren Folgen des Klimawandels eine Entschädigung für Schäden und Verluste.
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Beratungsgespräch

„Nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch durchsetzen“

22.11.2022 Integrationspolitik
Gute Beratung ist ein unerlässlicher Pfeiler fairer Arbeitsmarktintegration, sagt Felix Litschauer von „Faire Integration" im Interview mit der Redaktion des FES Themenportals Flucht, Migration und Integration.
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(c) FES Landesbüro Berlin / Typografie im Kontext

DIE UNBEUGSAMEN- Filmvorführung und Diskussion- Wegbereiterinnen einer andauernden Aufgabe

22.11.2022 Rückblick
 

MedienAkademie 2022

Rückblick
Wie können Journalist_innen den Zustand der Welt noch abbilden?
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Logo FES

FES-Menschenrechtspreis 2022

23.11.2022 Presseeinladung
Verleihung und Diskussion am Dienstag, 29 November 2022 um 17.00 Uhr | FES Berlin
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Nachbericht | Wut & Böse! - Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Mittwoch, 23.11.22 19:00 bis 20:30 Köln GE, Veranstaltung, Rückblick, Training/Seminar, Gender
 

Lesesaal vormittags geschlossen

23.11.2022
Am 23. November öffnet der Lesesaal des AdsD, aufgrund einer internen Veranstaltung, erst um 13 Uhr.
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Zwei Personen halten bei einer Demonstration ein Plakat in den Händen. Darauf ist ein Herz mit bunten Händen darum. Am Rand des Bildes steht "COP27 Costa Rica"

COP27: Indigene Gemeinschaften in Costa Rica fordern Mittel für den Schutz ihrer Wälder und Traditionen vor der Klimakrise

24.11.2022 Klimawandel, Energie und Umwelt
Angehörige indigener Gemeinschaften aus Costa Rica sind mit konkreten Forderungen im Gepäck nach Ägypten gereist: Die Stimmen der Indigenen sollen gehört und für die entstandenen Schäden soll bezahlt werden.
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Eine Fußgängerbrücke und ein hoher, dünner Schlot. Darunter steht "COP27 Opferzonen in Chile"

CO2-Neutralität: Wie sie mit einer lokalen Notlage in Chile in Verbindung steht

24.11.2022 Klimawandel, Energie und Umwelt
Mittelpunkt gesellschaftlich-ökologischer Konflikte sind seit Jahrzehnten die so genannten „Opferzonen“, d.h. Gebiete mit intensiver Industrieproduktion, für die vorrangig Energie aus Kohlekraftwerken genutzt wird.
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Die größte Plastikmüllpyramide der Welt in der ägyptischen Wüste wurde aus 18 Tonnen gepresstem Plastik gebaut. Darunter steht: "Es ist an der Zeit das Format zu überdenken"

COP27: Eine gute Nachricht, viele schlechte

24.11.2022 Klimawandel, Energie und Umwelt
Die Ergebnisse der Klimakonferenz in Ägypten sind mager. Es ist an der Zeit, das Format zu überdenken. Ein Meinungsbeitrag von Yvonne Blos (FES) im ipg-journal.
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