Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Hybride Konferenz "Eine rechtssichere Grundlage für die 24-Stunden-Betreuung“ am 31. Mai 2022

Eine rechtssichere Grundlage für die 24-Stunden-Betreuung

31.05.2022 Gewerkschaften international
Gewerkschaften fordern eine rechtssichere Grundlage und besseren Schutz für mobile Arbeitskräfte in der häuslichen 24-Stunden-Betreuung.
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EIn abstraktes Gesicht auf einer Mauer und das Wort "Equal"

Globaler und gerechter – Friedenspolitische Perspektiven für eine nationale Sicherheitsstrategie

01.06.2022 Frieden und Sicherheit, Zeitenwende Frieden und Sicherheit
Frieden braucht mehr als Koordination und Zusammenarbeit. Kann eine nationale Sicherheitsstrategie diesen Anspruch einlösen? Antworten dazu von Annette Schlicht (FES) und Tanja Kasten (FriEnt).
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Eine Rednerin vor vielen Menschen die in einem begrünten Bereich in einer Stadt zuhören. Darüber liegt der Schriftzug "Veranstaltungsreihe STADT-finden - Wege zu zukunftsfähigen Städten in Bayern".

Mut zu neuen Wegen: Soziale und nachhaltige Mobilität in Regensburg und Ingolstadt

02.06.2022 Rückblick
Kann Mobilität gleichzeitig nachhaltig und sozial sein? Darüber diskutierten auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung die Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Ismail Ertug, Mitglied im Europäischen Parlament und...
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Neuer Podcast mit Anna Kassautzki

02.06.2022 Podcast, Digitalisierung, Medien und Digitale Welt
Die stellv. Sprecherin des Ausschusses für Digitales erklärt, wie sie die Grundrechte im Netz verteidigt und für die Sicherheit unserer Daten kämpft.
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Eine Frau mit einem Kind auf dem Arm stehen vor einem Graffiti, auf dem zwei Frauen eine Weltkugel tragen.

Feministische Außen- und Entwicklungspolitik: Den Worten müssen Taten folgen!

02.06.2022 Blog, Gender Weltweit
Warum es nicht reicht, sich das Label „Feminismus“ zu geben ohne strukturelle Probleme grundlegend anzugehen, erläutert Masaya Llavaneras Blanco (DAWN).
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Filmplakat zur Veranstaltung "La Civil". Links oben steht "Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung - Gewinner 2021" in weißer Schrift auf hellblauem Hintergrund. Darunter der Hinweis: "Filmvorführung und Filmgespräch, 2. Juni 2022, 19–22 Uhr". Zentral ist der Titel "La Civil" in großen pinkfarbenen Buchstaben. Rechts im Bild eine Frau mit sorgenvoller Miene, die in einen hellen Pullover und eine braune Strickjacke gekleidet ist, vor einer Backsteinmauer mit einem Durchgang steht. Im Hintergrund ist eine unscharfe Person mit Cowboyhut zu sehen. Rechts unten befinden sich die Logos der Lotto-Stiftung Berlin und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ein pinker, floraler Musterstreifen ziert die linke und rechte Seite des Plakats.

La Civil - Filmvorführung und Filmgespräch

02.06.2022 Rückblick
 

Das Scheidemann-Rätsel (1): Der Schnappschuss am Reichstag

04.06.2022
Das Foto von Philipp Scheidemanns Ausrufung der Republik am 9. November 1918 ist kein Fake. Es steckt voller Rätsel - aber Rätsel kann man lösen ...
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Erdoğans Militäroffensive in Syrien

05.06.2022 Interview, Frieden und Sicherheit
Interview vom 5.6.2022 auf dem Portal watson mit Marcus Schneider, Leiter des Projekts Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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Was brauchen Schulen in herausfordernden Lagen? | Vorstellung und Diskussion von Studienergebnissen

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Einen Rückblick auf unsere Konferenz am 31. März 2022 mit einem Videozusammenschnitt, einer Podcastfolge und der schriftlichen Studie finden Sie hier:
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Ein kleines Mädchen mit Schultüte steht vor zwei erwachsenen Personen.

Bildung in schwierigen Zeiten | Vorstellung und Diskussion des Nationalen Bildungsberichts 2022

Veranstaltung, Bildung, Schulpolitik
Online Veranstaltung des Netzwerk Bildung am 28.06.2022 von 15.00 - 16.30 uhr
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