Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Miteinander leben in Paderborn

Dienstag, 03.05.16 18:00 Paderborn YB, Rückblick
 

Ankommen in Deutschland – Fotografien zu Flucht, Asyl und Integration

04.05.2016 Pressemitteilung
Die jüngsten Fluchtbewegungen haben das Archiv der sozialen Demokratie der FES (AdsD) bewegt, das Leben von Geflüchteten in Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges zum Thema zu machen. Die Ausstellung steht für Ausleihen zur Verfügung. Sie...
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Preisverleihung "Das politische Buch"

04.05.2016 Presseeinladung
„Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“ - Preis "Das politische Buch" geht an Lamya Kaddor Preisverleihung am Dienstag, 10. Mai 2016, 18 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
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Konferenz: Sündenböcke gesucht! Flüchtlingszuwanderung und Rechtspopulismus

04.05.2016 Presseeinladung
Rechtspopulistische Orientierungen sind bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen und stellen eine ernste Gefahr für den Zusammenhalt dar. Demokratische Parteien, Stiftungen und auch die Gewerkschaften sind deshalb gefordert, geeignete...
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Veranstaltungsreihe: Das digitale NRW 2030.

Digitales und Arbeit

09.05.2016 Rückblick, Digitalisierung, Wirtschaft von Morgen
Eine Veranstaltung aus der Reihe "Das digitale NRW 2030".
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Ein Pullover mit einem Textil-Etikett auf dem "Die Moderne Form der Sklaverei in indischen Spinnereien" steht.

Die moderne Form der Sklaverei in indischen Spinnereien

Montag, 09.05.16 bis 00:00 FES Bonn, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn Veranstaltung, Gute Arbeit, faire Löhne, Unternehmen, Rückblick
Unter dem Sumangali-System werden Frauen versklavt - was können wir tun?
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Flexibel, Integrativ, Gerecht – Bildungskonzepte für die Arbeitswelt von morgen

11.05.2016 Gute Arbeit und sozialer Fortschritt, Publikation
Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel: Bildungs– und Ausbildungssysteme müssen gezielt weiterentwickelt werden, um das vorhandene Arbeitskräftepotential bestmöglich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten. 3 Studien zum Thema.
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Wachsende Ungleichheit als Gefahr?

11.05.2016 Gute Arbeit und sozialer Fortschritt Gute Arbeit und sozialer Fortschritt, Publikation
Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung zur Ungleichheit in Deutschland.
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Ungleichheit schadet der wirtschaftlichen Entwicklung

11.05.2016 Pressemitteilung
Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass die soziale Ungleichheit im Land mittlerweile zu groß ist. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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Industrie 4.0: Chancen ergreifen und Risiken erkennen

12.05.2016 Neues Wachstum. Gestaltende Wirtschafts- und Finanzpolitik Publikation, Neues Wachstum. Gestaltende Wirtschafts- und Finanzpolitik
Warum es wichtig ist, Digitalisierung als soziale Innovation zu begreifen.
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