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GeRECHTigkeit und Freiheit

Rechtspolitische Perspektiven auf Grundwerte der Sozialen Demokratie

Referent_innen

Thorsten Faas

Thorsten Faas ist Professor für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und leitet dort den Arbeitsbereich „Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland“. Promoviert wurde er 2008 an der Universität Duisburg-Essen mit einer Arbeit zum Thema „Arbeitslosigkeit und Wählerverhalten: Direkte und indirekte Wirkungen auf Wahlbeteiligung und Parteipräferenzen in Ost- und Westdeutschland“. Von 2009 bis 2012 war er Juniorprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Mannheim sowie Professor für Empirische Politikforschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Faas ist Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Wahlen, Wahlkämpfen und Wahlstudien; an der Schnittstelle zwischen Politik und Wissenschaft ist er Teil des Podcasts „Unter 3“.

Sabine Fandrych

Am 14. Dezember 2020 wählte die Mitgliederversammlung Dr. Sabine Fandrych mit Wirkung zum 1. Juli 2021 zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Fandrych promovierte 2000 mit einer Arbeit zu "Kommunalreform und Lokalpolitik in Mosambik" an der Universität Hamburg. Anschließend war sie bei verschiedenen zivilgesellschaftlichen und öffentlichen Stellen als Beraterin für die FES und die GIZ tätig, bevor sie von 2010 bis 2016 das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stuttgart leitete und anschließend als Abteilungsleiterin der Politischen Akademie der FES nach Bonn wechselte.

Kathrin Groh

Nach dem Abitur in Dortmund (1988) studierte Prof. Dr. Groh Rechtswissenschaften an den Universitäten in Bielefeld und Strasbourg. Im Jahre 2003 promovierte sich Prof. Dr. Groh in Bielefeld. Ebenfalls in Bielefeld habilitiert, wurde ihr im Jahre 2008 die venia legendi für die Fächer Öffentliches Recht, Staatstheorie und Staatskirchenrecht verliehen. Nach Lehrstuhlvertretungen in Frankfurt a.M., Bielefeld und München wurde sie am 23. März 2011 zur Universitäts-Professorin an der Universität der Bundeswehr München ernannt.

Daniela Kolbe

Daniela Kolbe ist seit 2020 stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung. Darüber hinaus ist sie seit 2021 stellvertretende Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen und seit 2022 stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Sachsen. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung, Vorstandsmitglied im Netzwerk für Demokratie und Courage, Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland sowie Mitglied in den Gewerkschaften IG Metall und ver.di.
Von 2009 bis 2021 war Kolbe Mitglied des Deutschen Bundestages und der SPD-Bundestagsfraktion und von 2017 bis 2019 Mitglied des SPD-Parteivorstands.

Ties Rabe

Ties Rabe ist seit 2011 Senator für Schule und Berufsbildung der Hansestadt Hamburg. Seit 2015 ist er zudem Koordinator für Bildung und Wissenschaft der SPD-regierten Bundesländer und kooptiertes Mitglied des KMK-Präsidiums. Nach seinem Eintritt in die SPD 1992 war Rabe von 2002 bis 2006 Geschäftsführer der SPD Hamburg; von 2008 bis 2011 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Vorsitzender des Schulausschusses. Seit 2011 ist er zudem stellvertretendes Mitglied des Bundesrates und Mitglied des Ausschusses für Kulturfragen. Im Jahr 2012 war er Präsident der Kultusministerkonferenz.

Roland Schmidt

Dr. Roland Schmidt war von 2003 bis 2021 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung und war zuvor lange Jahre für die SPD-Bundestagsfraktion tätig, zuletzt als Leiter der Fraktionsverwaltung. Von 1985 bis 1992 war Schmidt für das Bundesministerium der Finanzen, zuletzt im Range eines Ministerialdirigenten, tätig. Von 1990 bis 1992 wurde er an die EU-Kommission in Brüssel entsandt.

Andreas Voßkuhle

Andreas Voßkuhle ist seit 2020 Vorsitzender von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, seit 2008 Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und seit 1999 Inhaber eines Lehrstuhls für Öffentliches Recht an derselbigen sowie Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie. Auf sein Studium der Rechtswissenschaft folgte 1992 die Promotion in München mit einer Arbeit über „Rechtsschutz gegen den Richter“ sowie 1998 die Habilitation an der Universität Augsburg mit einer Arbeit über „Das Kompensationsprinzip“. 2008 wurde Voßkuhle zum Richter und Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts ernannt, 2010 folgte die Ernennung zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts (Ende der Amtszeit 2020). Hinzu kommen zahlreiche Mitgliedschaften und Ehrungen.

Andreas Zimmermann

Prof. Dr. Andreas Zimmermann, LL.M. (Harvard) ist Professor für Völker- und Europarecht an der Universität Potsdam sowie Direktor des dortigen Menschenrechtszentrums. Promotion und Habilitation an der Universität Heidelberg u.a. mit einer Arbeit zum Asylrecht. Zimmermann ist u.a. Herausgeber eines Kommentars zur Genfer Flüchtlingskonvention und zum Statut des Internationalen Gerichtshofes. 2018–2020 Mitglied des Menschenrechtsauschusses der Vereinten Nationen; davor ad hoc Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. 1996–1998 Mitglied der deutschen Verhandlungsdelegation Römisches Statut; wiederholt Counsel in Verfahren vor dem IGH, in Schiedsverfahren und in einem Staatenbeschwerdeverfahren nach der UN-Rassendiskriminierungskonvention. 2006–2019 Mitglied des VN-politischen Beirats des Auswärtigen Amtes; seit 2010 Mitglied des völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes.

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