Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Podcast zur Studie "Arbeitswelten im Umbruch"

Denkanstoß Geschichte
Der Podcast behandelt die Transformationen der Arbeitswelten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die digitale Revolution verändert unser Leben und unsere Arbeitswelt in rasendem Tempo. Die damit verbundenen Erfahrungen sind gemischt. Den wahrgenommenen Verbesserungen, Fortschritten und Erleichterungen im Alltag durch neue Technologien stehen...
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Historiker*innen-Tee

18.06.2020 Denkanstoß Geschichte
Das Tee-Gespräch im Archiv der sozialen Demokratie hat eine lange Tradition. Hier plauschen Forscher*innen nach der Lektüre unserer umfangreichen Bestände mit den Kolleg*innen unserer historischen Abteilung über die Fortschritte und Stolpersteine ihrer laufenden Arbeiten. Ab jetzt wischen wir den Staub von der Kanne und bieten unseren...
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Vegetarismus und Widerstand: der Internationale Sozialistische Kampfbund

16.06.2020 News, Blog, Denkanstoß Geschichte
Vegetarische Ernährung, Abstinenzlertum und zölibatäre Lebensweise - sind dies die Mindestanforderungen für den Eintritt in einen Mönchsorden? Denkbar, käme nicht noch als weitere Forderung der Kirchenaustritt dazu. Die Gruppierung, die diese Regeln zu ihrer Richtschnur machte, war eine politische: der Internationale Sozialistische Kampfbund ISK....
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Wahlkontor reloaded?! Kulturelle Impulse für die Soziale Demokratie - Zum wechselvollen Verhältnis von Kultur und Politik

Denkanstoß Geschichte
Die zweite Veranstaltung der Reihe "geschichte. macht. zukunft" findet am 16. Juni 2020 um 19.30 Uhr digital statt. Hier gelangen Sie zum Livestream.
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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