Geschichte

Ansprechpartner

Dr. Ursula Bitzegeio

0228 883-8068
Ursula.Bitzegeio(at)fes.de

Abteilung

Archiv der sozialen Demokratie

 

geschichte.macht.zukunft

Mit unserer Veranstaltungsreihe geschichte.macht.zukunft begleiten und unterstützen wir durch historisch-kritische Tiefenschärfungen die Suche nach einer Demokratie der Zukunft, die weiterhin soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Interessenvertretung aller Menschen gewährleistet. Auf der methodischen Grundlage der Politikgeschichte der Sozialen Demokratie analysieren wir gegenwärtige Problemlagen, diskutieren Lösungsansätze und erarbeiten zukunftsweisende Antworten. Hier finden Sie alle Informationen zu aktuellen und vergangenen Veranstaltungen der Reihe.


Auftaktveranstaltung – Dienstag, 4. Februar 2020, 19 Uhr, Berlin

SMART WORK!? – Mitbestimmung im digitalen Zeitalter

In unserer Auftaktveranstaltung der Reihe geschichte.macht.zukunft nehmen wir den einhundertsten Geburtstag des Betriebsrätegesetzes von 1920 zum Anlass, um mit Blick auf dessen Geschichte über Wege zukünftiger Mitbestimmungspolitik zu diskutieren.
 

Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer_innen im Betrieb und die Demokratie in der Wirtschaft sind zentrale Anliegen der Sozialen Demokratie. In der Vergangenheit wurden Betriebsverfassung und Unternehmensmitbestimmung entlang gesellschaftlicher Veränderungen weiter entwickelt. 1972 wurden Forderungen nach einem Mehr an Demokratie aufgegriffen, 1976 die Unternehmensmitbestimmung fixiert und 2001 Geschlechterfragen und veränderte Betriebsstrukturen in die Betriebsverfassung geschrieben.
 

Heute stellen technologische Innovationsschübe und ökonomische Veränderungen durch globale Vernetzung die Mitbestimmung der Arbeitnehmer_innen und die Gewerkschaften vor neue Herausforderungen. Die Digitalisierung der Ökonomie lässt Befürchtungen hinsichtlich der Rationalisierung von Arbeitsplätzen aufkommen und stellt mit der „Plattformwirtschaft“ den Betrieb als ‚echten‘ Ort sogar gänzlich infrage. Mit anderen diskutieren Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, und Cansel Kiziltepe, MdB.
 

Wir bitten um Anmeldung bis zum 28. Januar 2020.

 

Programm

Beginn: 19 Uhr


Begrüßung

  • Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung


Kurzvortrag Mitbestimmung und Digitalisierung: eine kurze Vorgeschichte der Gegenwart

  • PD Dr. Karsten Uhl, Technische Universität Darmstadt


Podiumsdiskussion

  • Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Dirk Schulte, Vorstand Personal/Soziales der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
  • Cansel Kiziltepe, MdB, Berlin
  • Karsten Uhl, TU Darmstadt


Moderation: Alice Greschkow

Referent_innen

Reiner Hoffmann

Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes


Dirk Schulte

Vorstand Personal/Soziales der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)


Cansel Kiziltepe

SPD, Mitglied des Deutschen Bundestages


Karsten Uhl

Privatdozent TU Darmstadt, Forschung zur „Computerisierung als Herausforderung der Gewerkschaftsgeschichte“


Alice Greschkow

Politikberaterin, Bloggerin und Politologin

Veranstaltungsort

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Konferenzsaal 1
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

Bus 100, 187 bis Haltestelle Lützowplatz,
Bus M29 bis Haltestelle Hiroshimasteg,
Bus 200 bis Haltestelle Tiergartenstraße
Parkmöglichkeiten stehen leider nicht zur Verfügung.

 

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vorab an uns.

Mit der Anmeldung wird der Friedrich-Ebert-Stiftung die Erlaubnis erteilt, während der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen zu machen und diese für die Öffentlichkeitsarbeit, die Bewerbung eigener Angebote und zur Dokumentation in analoger und digitaler Form zu verwenden. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie damit nicht einverstanden sind.

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich die Karte laden, werden Informationen darüber an Google übermittelt.

Verantwortlich

Dr. Peter Beule
Peter.Beule(at)fes.de

PD Dr. Stefan Müller
Stefan.Mueller(at)fes.de

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