Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Was folgt auf den "Pralinengipfel"? Zur Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur

Denkanstoß Geschichte
Martin Schulz und Dr. Claudia Major fragen im dritten Teil unserer Ringvorlesung: Wie soll und kann eine europäische Sicherheitsarchitektur weiterentwickelt werden? Welche Rolle kann die EU in der internationalen Sicherheitspolitik und der NATO einnehmen? Moderation: Dr. Maximilian Mayer
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„Die Zukunft gestalten“ – das Grundsatzprogramm des DGB 1996

15.11.2021 Denkanstoß Geschichte
Vor 25 Jahren gab sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sein letztes, noch immer gültiges Grundsatzprogramm. Vom Beschluss 1990, seine Programmatik zu erneuern, bis zu seiner Verabschiedung brauchte es sechs Jahre. Geprägt war dieser Weg von einer grundlegenden Diskussion um den künftigen gewerkschaftspolitischen Kurs.
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Sechs Gesichter deutsch-jüdischer Sozialist_innen vor dem Zweiten Weltkrieg

12.11.2021 Denkanstoß Geschichte, Jüdisches Leben
Der rasante Aufstieg der deutschen Arbeiter_innenbewegung in den letzten Dekaden des 19. Jahrhunderts verlief parallel zur rapiden Integration und Assimilation deutscher Jüdinnen und Juden. Verbunden über den Anspruch auf Emanzipation, hatte dies auch eine überproportionale Beteiligung jüdischer Personen innerhalb der Sozialdemokratie zur Folge....
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Hugo Haase und Paul Levi: Über die Kritik am Weltkrieg und den Kampf für eine solidarische Gesellschaft

07.11.2021 Denkanstoß Geschichte, Jüdisches Leben
Die Biografien von Hugo Haase (1863–1919) und Paul Levi (1883–1930) verbindet schon bei oberflächlicher Betrachtung einiges: Beide stammten aus religiös-praktizierenden jüdischen Elternhäusern. Beide studierten Jura und erarbeiteten sich schnell einen öffentlichen Ruf als kundige Anwälte der Arbeiter_innenbewegung.
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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