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Neue Dimensionen der Weltinnenpolitik

Ringvorlesung aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bundeskanzler Willy Brandt

Mit der Ringvorlesung und dem ersten Willy-Brandt-Vortrag am 7. Dezember 2021 werden die von Willy Brandt ausgehenden Impulse einer internationalen Politik mit Blick auf heutige Herausforderungen beleuchtet und die Kompetenz einer intellektuell und wissenschaftlich basierten politischen Auseinandersetzung breit argumentativ aufgezeigt. Den politischen Referenzpunkt des 50-jährigen Jubiläums bildet die Veranstaltung „Friedenspolitik unserer Zeit“ am 8. Dezember 2021, die sich der Frage zuwendet, wie die Soziale Demokratie den europäischen Friedensauftrag in einer unübersichtlicheren Welt neu beleben kann.

Was folgt auf den „Pralinengipfel“? Zur Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur

16. November 2021 – 18.00 bis 19.30 Uhr

Die Weiterentwicklung des Multilateralismus in der Außen- und Europapolitik, wie er von Willy Brandt befördert worden war und den er als Grundprinzip zur Sicherung von Frieden beschrieben hat, steht seit einigen Jahren unter starkem Druck. Die internationalen Gewichte verschieben sich, seit 2001 haben sich kriegerische Auseinandersetzungen verstärkt. Die Entwicklung in Afghanistan zeigt, dass in vielen Krisengebieten keine Befriedung erreicht wird.

2003 hatten sich einige Regierungschefs Westeuropas in Brüssel getroffen, um über die sich verändernde internationale Sicherheitslage zu beraten und gemeinsam zu überlegen, wie eine Stärkung der europäischen Perspektive darin aussehen könnte. Diese Initiative verlief im Sande. Martin Schulz, Dr. Claudia Major und Prof. Dr. Maximilian Mayer nehmen in der Vorlesung die aufgeworfenen Fragen wieder auf: Wie soll und kann eine europäische Sicherheitsarchitektur weiterentwickelt werden und welche Rolle kann die EU in der internationalen Sicherheitspolitik und der NATO einnehmen?

 

Martin Schulz

Martin Schulz

Martin Schulz ist Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und Abgeordneter im 19. Deutschen Bundestag. Er war Bundesvorsitzender der SPD, Kanzlerkandidat und langjähriges Mitglied im Europäischen Parlament, dem er als Präsident in zwei Amtszeiten von 2012 bis 2017 vorstand. Martin Schulz ist Träger des Karlspreises für seine bedeutenden Verdienste um die Stärkung des Parlaments und der demokratischen Legitimation in der EU.

Dr. Claudia Major

Dr. Claudia Major

Claudia Major ist Gruppenleiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik in der Stiftung Wissenschaft und Politik (swp). Seit 2006 ist sie Lehrbeauftragte am Institut d'Etudes Politiques/Sciences Po Paris. Außerdem ist sie seit 2010 Mitglied im „Beirat zivile Krisenprävention“ des Auswärtigen Amtes. Zu ihren Forschungsgebieten zählen u.a. Europa, (deutsche) Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie NATO.

Prof. Dr. Maximilian Mayer

Prof. Dr. Maximilian Mayer

Maximilian Mayer ist Junior-Professor für Internationale Beziehungen und globale Technologiepolitik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zuvor arbeitete an der University of Nottingham Ningbo China, der Technischen Universität München, der Tongji University in Shanghai und am Center for Global Studies der Universität Bonn. Seine Forschungsinteressen umfassen u.a. Infrastrukturen und Technologie in der internationalen Politik und Chinas Technologie-, Außen- und Energiepolitik. Neben zahlreichen Fachartikeln ist er Mitherausgeber von The Global Politics of Science and Technology, Art and Sovereignty in Global Politics und Rethinking the Silk-Road: Chinas Belt and Road Initiative and Emerging Eurasian Relations.


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Die Ringvorlesung ist eine Kooperationsveranstaltung von:

 

 

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