Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

"Auf ’s Ganze aus sein" Der Dichter Franz Fühmann in seiner Zeit

08.10.2015 Rückblick, Kulturpolitik, Deutsche Einheit
 

Gute Schülervetrer_innen braucht das Land! Seminar für aktive und zukünftige Schülervertreter_innen

09.10.2015 Rückblick, Demokratie, Engagement, Zukunft Bildung, Faires Miteinander
09.10.2015-11.10.2015 Uelzen
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Palästina: Eine neue Generation probt den Aufstand

12.10.2015
Beitrag von Ingrid Ross, FES Ost-Jerusalem
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Filmpreis der Friedrich-Ebert-Stiftung geht an schwedischen Dokumentarfilm

12.10.2015 Pressemitteilung
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat im Rahmen des Filmfests Hamburg am 10. Oktober 2015 zum dritten Mal den Preis „Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung“ vergeben. Der Preis geht in diesem Jahr an den schwedischen Film „Every Face Has a Name“...
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Konferenz: Inklusion und Ausbildung – Unterstützungsangebote für Unternehmen

13.10.2015 Veranstaltung, Rückblick, Bildungspolitik, Berufliche Bildung
Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastraße 17 10785 Berlin 13.10.2015 Abteilung Studienförderung E-Mail: marei.john@fes.de
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Gute Schülervetrer_innen braucht das Land! Seminar für aktive und zukünftige Schülervertreter_innen

13.10.2015 Rückblick, Demokratie, Engagement, Zukunft Bildung, Faires Miteinander
13.10.2015-14.10.2015 Hannover
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Kein Ausweg als Ausweg?

14.10.2015 News
von Ingrid Ross, FES Ost-Jerusalem
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Ostjerusalem: Palästinenser und Israeli meiden sich

14.10.2015 News
Interview mit Ingrid Ross, FES Ost-Jerusalem
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Zur Kontrolle der Geheimdienste im 21. Jahrhundert

15.10.2015 Rückblick, Rechtsstaat
 

Konferenz mit Vorstellung Gutachten: Einwanderungsgesetz - Erfahrungen in anderen Ländern und Reformbedarf in Deutschland.

15.10.2015 Presseeinladung
Das im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Gutachten „Einwanderungsregelungen im Vergleich – Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann“ wird von dessen Autoren im Rahmen einer Konferenz am 16. Oktober in Berlin vorgestellt. Die...
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