Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2016. Geschlechtergerechtigkeit in der Einwanderungsgesellschaft. Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt.

Internationaler Frauentag

07.03.2016 Rückblick, Gender, Feminismus, Gleichberechtigung, Jugend (NICHT anklicken, Unterkategorie wählen), Faires Miteinander
7. März 2016, Bonn Geschlechtergerechtigkeit in der Einwanderungsgesellschaft - Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt
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Das digitale NRW 2030. Die Veranstaltungsreihe.

Frauen in der digitalisierten Welt

08.03.2016 Rückblick, Digitalisierung, Gender, Feminismus, Gleichberechtigung, Jugend (NICHT anklicken, Unterkategorie wählen), Medien und Digitale Welt, Faires Miteinander
8. März 2016, Düsseldorf Eine Veranstaltung aus der Reihe "Das digitale NRW 2030"
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Anja Wehler-Schöck, Landesvertreterin der FES in Jordanien und im Irak und Dr. Salim Jbouri, Sprecher des  irakischen Parlaments bei der Unterzeichnung des MoU (Foto: FES/Hexel)

FES Amman unterzeichnet "Memorandum of Understanding" mit Irak

08.03.2016 Pressemitteilung
Am 5. März 2016 hat die FES Jordanien & Irak mit Sitz in Amman mit dem irakischen Parlament ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.
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Wir müssen reden! Eine alternative Talkshow

Integration, Rückblick, Integration, Einwanderungsgesellschaft

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Wir müssen reden! Eine alternative Talkshow

Integration, Rückblick, Integration, Einwanderungsgesellschaft

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Berlin Forum for Muslim Thinking

09.03.2016 Rückblick, Stärkung der Demokratie und demokratischer Teilhabe
Muslimische Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart.
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Die Welt ist in Bewegung. Wie gehen Europa und Deutschland mit der Flüchtlingsfrage um? Am 10. März 2016 um 18 Uhr i8n der VHS Düsseldorf.

Wie gehen Europa und Deutschland mit der Flüchtlingsfrage um?

10.03.2016 Peace and Security, Displacement, Migration, Integration, Rückblick, Flucht, Migration, Integration, Frieden und Sicherheit, Europa und Globalisierung
10. März 2016, Düsseldorf Fast 60 Millionen Menschen sind auf der Flucht.
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Die Deutschen und der Wohlfahrtsstaat

11.03.2016 Gute Arbeit und sozialer Fortschritt Publikation, Gute Arbeit und sozialer Fortschritt
Wie haben sich die Einstellungen der deutschen Bürger_innen zu „ihrem“ Wohlfahrtsstaat seit der Wiedervereinigung entwickelt? In einer neuen Veröffentlichung beleuchten wir die Einstellungen der Bevölkerung zur sozialen Sicherung.
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Ideen und Innovationen -.Zukunftsdiskurs für Solingen. Am 14. März 2016 um 17:30 Uhr im Zentrum für verfolgte Künste in Solingen.

Ideen und Innovationen - Zukunftsdiskurs für Solingen

14.03.2016 Rückblick, Engagement, Medien und Digitale Welt
14. März 2016, Solingen Erregung, Empörung, Hass. Wie steht es um die Diskurskultur?
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Handlungsansätze zum Schutz verletzlicher Verbraucher_innen vor Energiearmut im europäischen Vergleich

16.03.2016
Montag, 16. März 2016, Berlin
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