Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

In einem Konferenzraum sitzen Menschen an Tischen und hören einer Frau zu, die an einem Podium steht und spricht.

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Ein Comeback der Atomwaffen: FES-Fachgespräch beleuchtet die Rolle nuklearer Abschreckung, Chancen und Risiken des Atomwaffensperrvertrags.
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Es ist nicht alles Finsternis und Untergang

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NEU: Medien- und Urheberrecht: Was ist in Deutschland für Journalist_innen erlaubt?

Donnerstag, 02.04.20 11:00 bis Freitag, 03.04.20 17:00 Bonn Veranstaltung, Rückblick, Training/Seminar
 
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Digitale Gerechtigkeit für die nächsten Milliarden User*innen

03.04.2020 Interview, Gender Weltweit, Medien und Digitale Welt
Über die Ursachen der geschlechtsspezifischen digitalen Kluft und Wege damit umzugehen. Ein Interview mit der Autorin Payal Agora. (In Englisch)
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Prima fürs Klima?

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Plötzlich im Rampenlicht, aber dennoch kaum anerkannt

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Brust raus.

03.04.2020 Publikation, Frieden und Sicherheit
Ein banges Europa im Zangengriff der USA und Chinas? Das muss nicht sein, sagt Jochen Steinhilber im ipg-journal.
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