Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Neuauflage der SPD-Plakatmappe

22.01.2019
Die Neuauflage der SPD-Plakatmappe ist ab sofort verfügbar. Sie umfasst den Zeitraum von 1871 bis 2017 und besteht aus 31 Nachdrucken im Format DIN A2. Jetzt bestellen!
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Sudans Version des Arabischen Frühlings? Philipp Jahn in Khartum über die Proteste gegen das islamistische Regime von Omar Al-Baschir.

22.01.2019 Interview
Interview mit Philipp Jahn, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Khartum
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Neustart in der Pflege - Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)

Dienstag, 22.01.19 19:15 bis 21:15 Leverkusen SAh, Rückblick
 

"Da gehen wir also auf unseren Worten davon" Sprache als Heimat - Dichtung als Rettung

Montag, 28.01.19 19:30 Veranstaltung, Kultur
Eine musikalische Lesung anlässlich des alljährlichen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus mit Gedichten und Auszügen aus Reden und Briefen von Elias Canetti, Paul Celan, Hilde Domin und Nelly Sachs.
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EUROPA HAT DIE WAHL Weniger Markt und dafür mehr Soziales!

Donnerstag, 14.02.19 01:00 Göttingen News, Rückblick, Politik für Europa, Presse
Hat die Europäische Union (EU) ausgedient? Nach zehn Jahren Dauerkrise ist Europa derzeit in einer schlechten Verfassung.
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Nachruf Dieter Schuster

23.01.2019
Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung trauert um Dieter Schuster (1927-2019)
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Vom Frauenwahlrecht zur Parität - ein Beitrag von Elke Ferner

24.01.2019 Blog
 

Rückblick auf Münsterlandgespräch: Gute medizinische Versorgung im ländlichen Raum stärken!

Donnerstag, 24.01.19 19:00 Sendenhorst, Hotel Waldmutter AC, Rückblick
 

Klartext: Was braucht vertrauenswürdiger Journalismus?

Donnerstag, 24.01.19 19:00 Institut für internalialen Journalismus der TU Dortmund US, Rückblick, Medien und Digitale Welt
 
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