Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Miteinander bewegen in NRW /Iserlohn.

Miteinander bewegen in Iserlohn - und in NRW

13.06.2016 Engagement, Faires Miteinander, Rückblick
Potenziale. Herausforderungen. Fragen.
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Friedrich-Ebert-Stiftung. Landesbüro NRW. 25 Jahre Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Managerkreis NRW: Energiewende und Industriepolitik - Herausforderungen für unser Land

13.06.2016 Rückblick, Wirtschaft von Morgen
Eine Veranstaltung des Managerkreis NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Gesundes Leben im Quartier. Die Bochumer Hustadt. Am 14. Juni 2016 um 17 Uhr.

Gesundes Leben im Quartier

14.06.2016 Rückblick, Demokratie
In der Bochumer Hustadt leben ca. 3.000 Menschen aus über 40 Nationen zusammen.
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Eine Karte des kurdischen Siedlungsgebiets. Darüber die Überschrift "Kurdische Perspektiven im Nahen Osten".

Kurdische Perspektiven im Nahen Osten

14.06.2016 Rückblick, Demokratie, Gegen Rechtsextremismus!
Die Kurden sind das größte Volk der Welt ohne eigenen Staat.
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Zwischen Forschung und Praxis: Die Rolle der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem

14.06.2016 Rückblick, Bildungspolitik, Hochschulpolitik
Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastr. 17 /Haus 1 10785 Berlin - Tiergarten 14.06.2016 Abteilung Studienförderung, Arbeitsbereich Bildungs- und Hochschulpolitik E-Mail: hochschulpolitik@fes.de
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Wilhelmshaven. Attraktiv und nachhaltig! Chancen und Perspektiven einer zukunftsorientierten kommunalen Beschäftigungspolitik. Am 14. Juni 2016 um 18 Uhr in Wilhelmshaven.

WILHELMSHAVEN - Attraktiv und nachhaltig!

14.06.2016
 
Eine Demonstration mit zwei Gruppen: Im Vordergrund stehen Personen in dunkler Kleidung, eine Person hält eine schwarz-weiß-rote Flagge. Im Hintergrund sind Gegendemonstranten mit bunten Fahnen und Schildern zu sehen. Polizeibeamte in Uniform stehen zwischen den Gruppen. Die Szene findet in einer städtischen Umgebung mit Bäumen und Gebäuden statt.

Verdruss und Feindseligkeit Zunehmender Rechtsextremismus und -populismus in der Mitte der Gesellschaft

15.06.2016 Rückblick, Gegen Rechtsextremismus!
 
Alt. Na und?! Die neuen Altersbilder. Am 15. Juni 2016 im St.-Barbara-Haus in Dülmen.

Alt. Na und?! Die neuen Altersbilder

15.06.2016 Rückblick, Wirtschaft von Morgen, Faires Miteinander
15. Juni 2016, Dülmen
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Thema der Woche: 4. bis 10. Juli

Displacement, Migration, Integration, Flucht, Migration, Integration
Wieso fliehen ausgerechnet jetzt so viele Menschen von Afghanistan nach Europa - und das trotz des großen Engagements von Deutschland und der internationalen Gemeinschaft im Land? Diese Frage beantwortet Stefanie Moser, Referentin Afghanistan, FES.
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EUROPE CALLING: Demokratisches Europa - von rechts ausgebremst?

16.06.2016 Rückblick, Gegen Rechtsextremismus!
 
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