Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

BRD - Boris rettet die Demokratie

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Mit gutem Beispiel voran

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Rückblick: „Act now! Faire Wege aus der Klimakrise“ - Projektwoche zur Klimapolitik an der IGS Bonn-Beuel

27.01.2020 Rückblick
 

Neuerscheinung - Katrin Grajetzki: "Kanalarbeiter" und Bundesminister. Der Sozialdemokrat Egon Franke (1913-1995)

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29.01.2020 Bildung | Schulpolitik Publikation, Bildung, Schulpolitik
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Die Verabschiedung des Rahmengesetzes zur Bildungsreform hat nicht nur Politiker_innen, sondern auch die Zivilgesellschaft und die Medien Marokkos in den vergangenen Monaten in Atem gehalten. Dabei lag der Fokus zu sehr auf der nicht allein...
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Lebens Traum und Lebens Lauf - Zeitgenossen aus Ost und West im Gespräch

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Das Forum Kultur und Politik ist die erfolgreichste Veranstaltungsreihe des Landesbüros Sachsen-Anhalt der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit 2002 stehen herausragende Akteure aus Kultur, Politik und Medien Rede und Antwort – über ihre Arbeitsbiografien...
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Sozioökonomische Ungleichheit: Sprengstoff für Wohlstand und Demokratie?

Freitag, 31.01.20 17:00 bis Sonntag, 02.02.20 15:00 Wuppertal AK, Training/Seminar
 

Zum Nachlesen und Anschauen: Das EU-Hospitanzprogramm 2019 im Live-Blog

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Zweifelsohne: Europa ist kompliziert. In der Berichterstattung über Europa hat das Folgen. Private TV-Sender berichten nur noch sporadisch aus Brüssel, während sich andere Medien darauf beschränken, EU-Bashing zu betreiben ein reflexartiges...
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