Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

FES

DIE NEUE RECHTE - Anecken, ausgrenzen, aufräumen – Strategien des jungen Rechtsaußenspektrums

Mittwoch, 04.09.24 17:00 bis 20:30 Online Veranstaltung, Rückblick, Presse
Die extreme Rechte hat eine lange Tradition, gleichzeitig wandeln sich ihre Ausdrucksformen. Junge Rechtsextreme organisieren sich in neuartigen Bewegungen und bedienen sich eines kreativ-hippen, junge Menschen ansprechenden Stils.
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Viele Medienvertreter versammeln sich am 12. November 2021 auf einer Pressekonferenz in einem Waldgebiet in der Nähe von Kuznica, Polen.

Die Feedback-Falle

05.09.2024 Flucht, Migration, Integration, Integrationspolitik, Migrationspolitik
Wie Medienberichterstattung über Migration politische Debatten beeinflusst. Ein Beitrag von Fabio Ghelli vom Mediendienst Integration.
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Abbildung einer Familie, Titelbild der Publikation

Eine Frage des Geschlechts? Arbeitsbedingungen aus der Perspektive von Männern und Frauen

06.09.2024 Sozial- und Trendforschung Publikation, Sozial- und Trendforschung
Dr. Eileen Peters geht in dieser Analyse der Frage nach, inwiefern sich die Wahrnehmung von Erwerbsarbeit, den Arbeitsbelastungen und Arbeitsmerkmalen zwischen Männern und Frauen und Personen mit Kindern und ohne unterscheidet.
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Menschen sitzen in Reihe und zeigen den Daumen hoch oder runter zur Abstimmung

Gemeinsame Antworten auf komplexe Zukunftsfragen

Mitbestimmung
Wie kann mehr Mitbestimmung die lokale Demokratie stärken? Kommunale Entwicklungsbeiräte wollen eine neue Möglichkeit der Partizipation vor Ort eröffnen.
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Portrait von Gesine Schwan

„Die Menschen müssen sich mit der Demokratie identifizieren können“

Mitbestimmung
Mitbestimmung muss unterschiedliche Interessengruppen in den Kommunen zusammenbringen, findet Gesine Schwan. Mit der „Berlin Governance Platform” hat sie ein neues Beteiligungsformat erarbeitet.
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FES

Exklusives Kamingespräch: FRAUEN. MACHT. NIEDERSACHEN – mit Hanna Naber, Landtagspräsidentin

Montag, 09.09.24 17:00 bis 19:00 Hannover Veranstaltung, Rückblick, Presse
Friedrich-Ebert-Stiftung | Landesbüro Niedersachsen | Theaterstr. 3, Haus A | 30159 Hannover Im Kamingespräch mit Hanna Naber, der zweiten Präsidentin des Niedersächsischen Landtages, wird in einer kleinen, informellen Runde die Möglichkeit...
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Menschen treffen im Nationalstadion in Santiago, Chile, ein, um anlässlich des 51. Jahrestags des Militärputsches unter Augusto Pinochet der Opfer der Diktatur zu gedenken.

Chile: Partner für eine gerechte sozial-ökologische Transformation

11.09.2024 Rückblick
51 Jahre nach dem Putsch trägt die Verfassung Chiles noch immer die Handschrift der Militärdiktatur. Ihr neoliberaler Kern wirkt bis heute nach. Mit welchen Mitteln und Partnern Chiles Präsident Boric dies ändern möchte, hat er in einer Grundsatzrede...
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Dokumente der Verfolgung Max Mayrs im Nationalsozialismus: Titelblatt der Anklageschrift 1936, Ausschließungsschein aus der Wehrmacht 1938, Häftlingsausweiß aus dem KZ Buchenwald von 1943.

Der Nachlass Max Mayr im Archiv der sozialen Demokratie

11.09.2024 Denkanstoß Geschichte
Der Nachlass des Sozialdemokraten und Widerstandskämpfers Max Mayr lagert im Archiv der sozialen Demokratie. Wer Max Mayr war und was ihn und seine Partnerin Grete Eichenberg ausgemacht hat, das wollen wir an dieser Stelle mit Euch teilen.
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Das Bild zeigt den Endpunkt des Ireland Way, die Skulptur Children of Lir, in Ballycastle, Nordirland:

Grüner Wasserstoff als Wegbereiter: Irisch-Deutsche Partnerschaft für Klimaschutz und sozialen Fortschritt

11.09.2024 Klimawandel, Energie und Umwelt, Ökologie
Catherine Sheridan beleuchtet, wie die transformative Partnerschaft zwischen Irland und Deutschland den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt fördern und die Geschlechtergerechtigkeit stärken kann.
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Anker in der Wüste. Marokko als Sicherheitspartner

11.09.2024
Manuel Gath, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Marokko, berichtet im IPG-Journal zur Stellung Marokkos im Sahel.
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