Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Ranking: FES unter den weltbesten Denkfabriken

01.02.2016 Pressemitteilung
Im internationalen Think Tank-Ranking der University of Pennsylvania ist die Friedrich-Ebert-Stiftung wieder unter den weltweit besten Denkfabriken platziert.
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Wenn das Schaf eine SMS schickt. Ländliche Räume und Digitalisierung - Niedersachsen total vernetzt?! Am 1. Februar 2016 in der Stadthalle Walsrode.

Wenn das Schaf eine SMS schickt. Ländliche Räume und Digitalisierung - Niedersachsen total vernetzt?!

01.02.2016 Rückblick, Digitalisierung, Kommunalpolitik, Einmischen vor Ort
01.02.2016 Walsrode
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Neue Studie: Herausforderungen von Industrie 4.0 für den Mittelstand

02.02.2016 Neues Wachstum. Gestaltende Wirtschafts- und Finanzpolitik Publikation, Neues Wachstum. Gestaltende Wirtschafts- und Finanzpolitik
Der in Deutschland traditionell starke produzierende Mittelstand ist von den digitalen Umbrüchen in der Industrieproduktion besonders betroffen. Für Mittelständler ergeben sich viele neue Chancen – sofern sie das Thema als strategischen Erfolgsfaktor...
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Zukunftsgespräch "Demografischer Wandel"

02.02.2016 Rückblick, Demokratie, Gerechter Sozialstaat, Europa und Globalisierung, Faires Miteinander
2. Februar 2016, Herford Unsere Gesellschaft ist dabei, sich tiefgreifend zu verändern.
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Fachtagung "Inklusion auf dem Arbeitsmarkt" Am 3. Februar 2016 um 10 Uhr in Hannover.

Fachtagung: Inklusion am Arbeitsmarkt

03.02.2016 Rückblick, Demokratie, Gerechter Sozialstaat, Faires Miteinander
03.02.2016 Hannover
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Think Piece No. 8: Transforming the European State Monopoly on the Use of Force: Horizontal and Vertical Dynamics

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04.02.2016 Peace and Security | Frieden und Sicherheit | Außen- und Sicherheitspolitik Peace and Security, Frieden und Sicherheit, Außen- und Sicherheitspolitik
Ursuala Schröder addresses the on-going and profound transformation of European state monopolies on the use of force. She identifies a ‘vertical’ trend towards intergovernmental cooperation and supranational integration on the EU level, as well as a...
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Zusammenfassung der Ergebnisse der Konferenz: Refugees Welcome – Hochschulzugang für Geflüchtete

04.02.2016 Integration, Bildungspolitik, Integration
 

Refugees Welcome – Hochschulzugang für Geflüchtete

04.02.2016 Rückblick, Bildungspolitik, Hochschulpolitik
Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin 04.02.2016 Abteilung Studienförderung, Arbeitsbereich Bildungs- und Hochschulpolitik E-Mail: anett.borchers@fes.de
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Prosa der Verhältnisse Junge Arabische Stimmen

04.02.2016 Rückblick, Kulturpolitik, KulturKontraste
 

Islamischer Feminismus – Ein Widerspruch in sich?

05.02.2016 Stärkung der Demokratie und demokratischer Teilhabe Publikation, Stärkung der Demokratie und demokratischer Teilhabe
Genauso wie es nicht den einen Feminismus gibt, gibt es auch nicht einen einzigen Islam. Vielmehr gibt es unterschiedliche Auffassungen und Strömungen. Ein Beitrag von Ambar Ahmad von der University of Delhi.
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