Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Neue FES-Mitte-Studie

News, Gegen Rechtsextremismus!
Mitte-Studie der FES zeigt Stabilität rechtsextremer und rechtspopulistischer Einstellungen / Verbreitung besonders hoch unter Sympathisanten der AfD / Gleichzeitig Verlagerung in subtile Formen rechtsextremen und ...
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MEHR GLEICHHEIT: FES-Kongress am 28. und 29. November in Berlin

28.11.2016 Demokratie, Gerechter Sozialstaat
Die soziale Ungleichheit ist weltweit, aber auch in Deutschland auf dem Vormarsch.
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Think Piece 17: The Place of Intelligence in the State's Monopoly on the Legitimate Use of Force

Think Piece 17: The Place of Intelligence in the State's Monopoly on the Legitimate Use of Force

30.11.2016
Intelligence agencies can be integral to how the state provides for national and human security, but they may also play a key role in securing authoritarian and autocratic rule. Fairlie Chappuis stresses the need for democratic oversight and control.
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Ein älterer Mann mit grauem Haar und in einem schwarzen Anzug  steht über eine viereckige Torte gebeugt und schneidet sie an. Auf der Torte steht: 40 Jahre Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen.

40 Jahre FES-Landesbüro Niedersachsen

News, Rückblick, Presse
40 Jahre Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Die sustainable development goals. Die Verantwortung von Nordrhein-Westfalen für eine nachhaltige Zukunft. Am 5. Dezember 2016 um 18 Uhr in Düsseldorf.

Die Sustainable Development Goals - Die Verantwortung von Nordrhein-Westfalen für eine nachhaltige Zukunft

Montag, 05.12.16 Rückblick
Die Sustainable Development Goals (SDGs) wurden im September 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) verabschiedet. Alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichten sich, auf die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17...
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Keynote: William Gois

05.12.2016
 

Keynote: Anne Koch 05.12.2016

 

Ungleichheit bekämpfen!

05.12.2016 Gute Arbeit und sozialer Fortschritt Publikation, Gute Arbeit und sozialer Fortschritt
Wo der Wohlfahrtsstaat jetzt investieren muss.
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Diskurs, Austausch, Standpunkt, Argument, Weiterblicken, Dialog. Wolfenbüttel.

Wolfenbütteler Gespräche: Medienberichterstattung im digitalen Zeitalter

Dienstag, 13.12.16 Wolfenbüttel Urban Überschär, News, Rückblick, Digitalisierung, Grundwertedebatte, Presse
Das traditionelle Fernsehen steht gerade immer mehr unter Druck. Herausgefordert wird es durch das Internet, welches mit über 40 Millionen Nutzer_innen in Deutschland längst zu einem Massenmedium geworden ist. Die Digitalisierung bestimmt unseren...
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Kurt Beck als Vorsitzender der FES bestätigt

12.12.2016 Pressemitteilung
Ministerpräsident a.D. Kurt Beck wurde auf der heutigen Jahresmitgliederversammlung der FES in Berlin erneut zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt.
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