Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Diskurs: Bildung und Jugend. Am 1. Juli 2016.

Bildung und Jugend

Freitag, 01.07.16 Bonn Rückblick, Gerechte Bildung
„Bildung ist der Schlüssel zur Welt“
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Horn von Afrika – Wanderungs- und Fluchtbewegungen

04.07.2016 Fluchtursachen Publikation, Fluchtursachen
Seit mehreren Jahrzehnten ist das Horn von Afrika ein Epizentrum massiver Flucht-und Migrationsbewegungen. Was waren und sind die Gründe?
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16. Sommeruniversität der FES

04.07.2016 Grundwertedebatte Grundwertedebatte, Publikation
Mehr als 100 junge Erwachsene und rund 50 Referent_innen diskutierten zum Thema »Ohne Angst und Träumereien – Integration und Zuwanderung gestalten«.
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Umfrage: Staat soll Frauen zu gleichen Löhnen verhelfen

04.07.2016 Pressemitteilung
Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt zudem: Mehrheit findet soziale Ungleichheit zu groß
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Deutsche Pop Zustände. Mit Rechte Musik in den Mainstream. Am 5. Juli 2016 in Köln.

Deutsche Pop Zustände. Mit rechter Musik in den Mainstream

Dienstag, 05.07.16 Köln Rückblick, Gegen Rechtsextremismus!, Medien und Digitale Welt
In ihrem Dokumentarfilm „Deutsche Pop Zustände“ erzählen Dietmar Post und Lucía Palacios die Geschichte rechter Musik in Deutschland seit den 1970er Jahren.
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Porträt Andreas Paust

Bürgerbeteiligung: Warum es schwierig ist – und wie es geht!

05.07.2016 Blog, Kommunalpolitik
1 Formel und 7 Hinweise für Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik – von Dr. Andreas Paust
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„Was junge Frauen wollen“

07.07.2016 Pressemitteilung
Neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Erwartungen an Familien- und Gleichstellungspolitik
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Karl Marx im neuen Look

11.07.2016 Presseeinladung
Designwettbewerb zur neuen Dauerausstellung des Karl-Marx-Hauses in Trier / Pressegespräch mit Kurt Beck
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Think Piece No. 13: The security-development nexus - A view from Southern Africa

Think Piece No. 13: The security-development nexus - A view from Southern Africa

11.07.2016 Peace and Security | Frieden und Sicherheit Peace and Security, Frieden und Sicherheit
André du Pisani analyses two key policy framings of Southern African Development Community and provides a critique of both frameworks.
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Think Piece No. 14: The impact of identity politics on the monopoly on the use of force

Think Piece No. 14: The impact of identity politics on the monopoly on the use of force

11.07.2016 Peace and Security | Frieden und Sicherheit Peace and Security, Frieden und Sicherheit
According to Ann L. Phillips, identity politics are the driving force behind fragmentation, undermine the nation-state and threaten order and predictability. She suggests strengthening the capacity of governments and societies to negotiate solutions...
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