Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Was ist eigentlich Soziale Demokratie?

17.05.2017
 

Die 17. Landesintegrationskonferenz war ein voller Erfolg

17.05.2017 Rückblick, Audio
Brandenburg hat 2015 so viele Geflüchtete aufgenommen wie noch nie in seiner Geschichte. Dass die Unterbringung so vieler Menschen in menschenwürdigen Umständen und relativ konfliktfrei erfolgte, ist das Verdienst aller Beteiligten.
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Gruppenfoto des politischen Fachgesprächs: "Jemen: Perspektiven für Frieden in einem fragmentierten Staat" mit Ahmed Obaid Mubarak Bin-Dagher, in Berlin 2017

Fachgespräch Jemen: Perspektiven für Frieden in einem fragmentierten Staat

18.05.2017 Rückblick
Anlässlich des Besuches des jemenitischen Premierministers, Ahmed Obaid Mubarak Bin-Dagher, fand am 18. Mai 2017 ein politisches Fachgespräch in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt.
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Was „zurück zu Dublin“ für Griechenland bedeutet

18.05.2017 News, Flucht, Migration, Integration, Fluchtursachen, Migrationspolitik, Außen- und Sicherheitspolitik in Europa
EU-Staaten wollen wieder nach Griechenland abschieben – ein Grund für die Regierung, ihr Asylsystem nicht zu verbessern.
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Ein Jahr Reform des Vergaberechts - ein Fortschritt für die sozialen Kriterien in der öffentlichen Auftragsvergabe?

Donnerstag, 18.05.17 Berlin Trade, Gute Arbeit, faire Löhne, Handel, Unternehmen
Reformen im Bereich des Vergaberechts in Europa und Deutschland wecken Hoffnung auf soziale und ökologische Auftragsvergabe.
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Werbeillustration für "LUX Seifenflocken". Eine Frau sitz in einer Landschaft mit Blumen im Schoß

Der „wunderschöne Monat Mai“ ...

18.05.2017
... und diese junge Naturfreundin werben für Waschpulver – in diesem Fall für „Lux Seifenflocken“. Denn mit „Lux Seifenflocken“ braucht die unternehmungslustige Frau keine Grasflecken zu fürchten.
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POETRY. JAZZ. SLAM EUROPA!

19.05.2017 Rückblick, Kultur und Politik
 
Cover der Kurzstudie: Ambition, Teilhabe und Wirkung.

Neue Kurzstudie: Ambition, Teilhabe und Wirkung.

19.05.2017 Publikation
Neue Kurzstudie zeigt, wie die NDC-Partnerschaft Ambition, Teilhabe und Wirkung bei der Umsetzung nationaler Klimabeiträge fördern kann
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Präsidentschaftswahlen in Teheran: Wohin steuert der Iran?

22.05.2017 Rückblick
Am 19. Mai wählten die Iranerinnen und Iraner Hassan Rohani erneut zum Präsidenten. Bereits im ersten Wahlgang erhielt der Amtsinhaber die Mehrheit der Stimmen. Mit 57% konnte er sein Ergebnis im Vergleich zur letzten Wahl 2013 sogar noch verbessern....
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Wie gerecht ist Deutschland? Soziale Ungleichheit und ihre Folgen

23.05.2017 Rückblick
Eine Veranstaltung in der Reihe "Zukunftsdiskurse in Bonn"
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