Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Kulturpolitik in NRW 2020 – Herausforderungen und Perspektiven“

Mittwoch, 17.02.16 17:00 Düsseldorf YB, Rückblick
 
Veranstaltung: Illegitime Finanzströme - Made in Germany?

Illegitime Finanzströme - Made in Germany?

17.02.2016 Trade, Veranstaltung, Rückblick, Soziales, Handel
 

Verleihung des Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik „Wirtschaft.Weiter.Denken“ 2015

18.02.2016 Presseeinladung
Montag, 22. Februar 2016 15.00 – 16.15 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
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Flüchtlinge - Chancen für die Wirtschaft. Am 18. Februar 2016 von 18 bis 20 Uhr in der thyssenkrupp AG in Duisburg.

Flüchtlinge - Chancen für die Wirtschaft

18.02.2016 Displacement, Migration, Integration, Rückblick, Flucht, Migration, Integration, Gerechter Sozialstaat, Gute Arbeit, faire Löhne, Faires Miteinander
18. Februar 2016, Duisburg Eine Veranstaltung des Managerkreis NRW.
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Veranstaltung: Nachhaltig regulieren? Warum die Bankenregulierung Umweltschutz und Menschenrechte einbeziehen soll

Nachhaltig regulieren? Warum die Bankenregulierung Umweltschutz und Menschenrechte einbeziehen soll

18.02.2016 Global Economy and Corporate Responsibility, Trade, Veranstaltung, Rückblick, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung, Handel, Unternehmen, Soziales
Reichen Selbstverpflichtungen im Finanzsektor aus? Oder brauchen wir nationale und/oder europäische Regulierungen auch im ökologischen und sozialen Bereich?
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Ein Panel mit einer Frau, einem Mann mit Glatze, der in ein Mikrofon spricht und einem älterem Mann mit Gehtstock und Bart. HInterihnen steht der Titel der Veranstaltug und ein Foto von Geldmünzen.

Steuerhinterziehung kostet afrikanische Gesellschaften Milliarden

19.02.2016 Global Economy and Corporate Responsibility, Trade, Interview, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung, Handel, Soziales
Dereje Alemayehu, Global Alliance for Tax Justice, im Interview
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Eine Gruppe von Menschen sitzt an Tischen und hören einem Mann zu, der in eine Mikrofon spricht.

Was die UN gegen Steuerhinterziehung tun will

19.02.2016 Global Economy and Corporate Responsibility, Trade, Interview, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung, Handel, Soziales
Ein Interview mit Michael Lennard (UN und ICRICT)
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Wie ist Syrien noch zu retten?

19.02.2016
Eine Veranstaltung der Urania Berlin und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 19.02.2016
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FES-Umfrage: Deutsche gegen den "Brexit"

19.02.2016 Pressemitteilung
63 Prozent der Deutschen sind gegen einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung, die heute veröffentlicht wurde. Dagegen sprachen sich 20 Prozent der Befragten für einen...
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Zukunftsdialog.NRW. Am 22. Februar 2016 in Bochum.

Zukunftsdialog.NRW: Einst Hochofen - heute Hochtechnologie. Standortfaktor IT-Technologie made in NRW

22.02.2016 Rückblick, Digitalisierung, Medien und Digitale Welt
22. Februar 2016, Bochum Mit zunehmender Digitalisierung und weltweiter Vernetzung gehen auch steigende Risiken einher:
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