Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Eine unscharfe rote Ampel und im Hintergrund ein Kohlekraftwerk und Strommäste.

Stillstand im Revier

22.11.2018
Eine offene Debatte über das Ende der Braunkohle scheitert an der Abhängigkeit der Kommunen von Energiekonzernen, so Inken Behrmann im IPG-Journal.
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Filmvorstellung: Return to Afghanistan

Return To Afghanistan

Donnerstag, 17.01.19 21:00 Geislingen Rückblick
 
Fahrradständer mit Schild "Klimaschutzumsetzungsgerätfestmachstelle"

Entwicklungsansätze in Lateinamerika: Herausforderungen einer sozial-ökologischen Transformation

23.11.2018 Trade | Handel | Ökologie Trade, Publikation, Handel, Ökologie
Die Wirtschaftsansätze vieler lateinamerikanischen Länder beruhen noch immer auf einer nicht nachhaltigen Einbettung in die Weltwirtschaft. Das hat strukturelle Ungleichheit die Erhöhung sozialer und ökologischer Konfliktpotenziale zur Folge.
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Ein Haus an einer Straßenecke. Daran lehnt ein Mann.

Kolumbien: Frieden und Gerechtigkeit zusammen denken

23.11.2018 Peace and Security, Frieden und Sicherheit
Der Friedensprozess in Kolumbien braucht langfristige internationale Unterstützung - auch von Deutschland.
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Rechte und Freiheiten aller Frauen müssen global geschützt werden

25.11.2018 News, Interview, Flucht, Migration, Integration, Flüchtlingspolitik
Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November sprachen wir mit den Anwältinnen ohne Grenzen.
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Infografik mit dem Titel "9 Events That Could Make a Difference – From Bangkok to Katowice". Sie zeigt wichtige klimabezogene Veranstaltungen, die zwischen September und Dezember stattfinden: - 4.-9. September: Bangkok SB48-2. - 12.-14. September: Global Climate Action Summit. - 18.-21. September: WIM Meeting. - 19.-21. September: G7 Environment, Energy and Ocean Ministerial. - 26. September: One Planet Summit. - 1.-5. Oktober: IPCC Special Report. - 12.-14. Oktober: IWF & Weltbank Jahrestagung. - 21.-24. Oktober: Pre-COP. - 22. November: Climate Vulnerable Forum Virtual Summit. - 11. November - 1. Dezember: G20 Summit. - 3.-14. Dezember: COP24 in Katowice.

Bangkok Opens the Diplomatic Season - 10 Key moments leading to COP24

26.11.2018 News
By December, UN negotiators are expected to have agreed on all the guidelines to bring the Paris Agreement to life.
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"In her footsteps" von Rana Abu Fraiha

26.11.2018 International Community and Civil Society, Rückblick, Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
Die Friedrich-Ebert-Stiftung zeigte diesen preisgekrönten Film der Regisseurin Rana Abu Fraiha am 26. November im Delphi LUX. Im Anschluß fand ein Gespräch mit der Regisseurin statt, moderiert von Shelly Kupferberg.
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Fünf Personen sitzen auf einer Bühne während einer Podiumsdiskussion in einem Konferenzraum der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tragen Kopfhörer und halten Dokumente in den Händen. Im Vordergrund sind unscharf die Köpfe einiger Zuschauer.

Why Care Work Needs To Be Integrated Into Macro-economic Models

26.11.2018 Audio, News, Gender, Feminismus, Gleichberechtigung, Jugend (NICHT anklicken, Unterkategorie wählen), Gender, Wirtschaft
Podcast highlights international perspectives on debate around the economic relevance of care work.
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Afrikas grüne Zukunft? Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Umweltschutz auf dem afrikanischen Kontinent

26.11.2018 Rückblick, Ökologie
Deutscher Afrika-Preis 2018 an Clovis Razafimalala aus Madagaskar und Gerard Bigurube aus Tansania
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Strafverfolgung der Korruption

Dienstag, 27.11.18 13:13 Berlin Veranstaltung
Die neue Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, das Sanktionsrecht für Unternehmen neu zu regeln, um Wirtschaftskriminalität wirksam zu verfolgen und angemessen zu ahnden. Wo Korruption mit System erfolge, seien Unternehmen selbst...
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