Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Zusammen leben in Stadt & Land Paderborn 2030

Samstag, 24.02.18 11:00 bis 16:00 Paderborn RP,
 

"Migration ist eine Realität"

26.02.2018 News, Interview, Flucht, Migration, Integration, Migrationspolitik
Ein Kurzinterview mit Staatsministerin Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.
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Regierung ohne Volk

Dienstag, 27.02.18 19:00 bis 21:30 Düsseldorf RP, Rückblick
 

Wohn(t)räume - Wer, wo, wann, mit wem, wohin, was dann?

28.02.2018 Rückblick
 

Neues Blog der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

01.03.2018
Die FES-Bibliothek startet ihr neues Blog mit Texten zur Bibliothek, ihren Sammelgebieten und weiteren interessanten Themen, natürlich immer betrachtet durch die bibliothekarische FES-Brille.
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Landesintegrationskonferenz 2018 - Das neue Konzept der Landesregierung

01.03.2018 Rückblick, Audio
Geflüchtete als auch die aufnehmende Gesellschaft stehen vor großen Herausforderungen. Das Landesintegrationskonzept Brandenburg soll dabei helfen. Bei der Veranstaltung am 1. März 2018 in Potsdam wurde die neueste Version von November 2017 von...
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Helene Stöcker, 1869 bis 1943

02.03.2018 Blog
Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März erinnern wir an die Frauenrechtlerin, Sexualreformerin und Pazifistin Helene Stöcker, die vor rund 75 Jahren starb.
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Studie: Privatschulen nicht besser als öffentliche

06.03.2018 Bildungspolitik | Schulpolitik Publikation, News, Bildungspolitik, Schulpolitik
Sind Privatschulen besser als öffentliche? Die neue Studie des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt Trends und Leistungsvergleiche.
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Ohne Steuergerechtigkeit keine Entwicklung

06.03.2018 Global Economy and Corporate Responsibility, Trade, Rückblick, Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung, Handel
Diskussion in New York kritisierte verbreitetes Verständnis von "illegitimen Finanzströmen" und unpolitische G20-Platform.
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