Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Startbildschirm COP26: Recap from Africa (Afrika rekapitulieren) mit PanelistInnen

COP26: Afrika bereits auf dem Weg nach Kairo

19.11.2021 Video, Klimawandel, Energie und Umwelt
Viele Delegationen haben Glasgow mit gemischten Gefühlen verlassen. Was bleibt von der Konferenz aus afrikanischer Sicht und was sind die nächsten Schritte für die COP27 in Kairo? Sehen Sie hier das Video der Diskussion von vier...
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Europa weiterdenken in NRW.

"Deutsch-Französische Beziehungen: Motor Europas?" | Europa weiterdenken in NRW

Freitag, 19.11.21 16:00 bis Sonntag, 21.11.21 16:00 Bonn KG, Veranstaltung, Training/Seminar, Zukunft Europa
In Kooperation mit Institut Francais, Bonn
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Ankündigung der Veranstaltung "Wohin wächst Berlin?" im April 2021 in Berlin.

Neue Studie: Wohin wächst Berlin? Erwartungen der Berliner_innen an die Zukunft ihrer Stadt.

News, Rückblick
Wie sehen die Berliner_innen ihre Stadt? Eine empirische Studie zu den Themen, die die Berliner_innen am meisten beschäftigen.
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Otto von Bismarck und die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung - Restitution der „Bismarck-Bücherei Specht“

22.11.2021
Was verbindet den Reichskanzler Otto von Bismarck und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Es ist nicht nur das von Bismarck initiierte „Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“ oder die politische Verfolgung der...
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Wahlen in Chile – Neuanfang im Präsidentenpalast

22.11.2021 Interview
Interview mit Simone Reperger, Landesvertreterin der FES in Chile, im Audio-Beitrag von Deutschlandfunk Kultur (ab Minute 3:53)
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FES impuls | Es braucht ein ganzes Dorf – und noch mehr…?

22.11.2021 Bildung | Frühkindliche Bildung | Schulpolitik Publikation, Bildung, Frühkindliche Bildung, Schulpolitik
Paper im Rahmen des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Nahaufnahme von zwei Händen, die Münzen und Geldscheine halten. Die linke Hand zeigt eine einzelne Münze, während die rechte Hand einen gefalteten 1000-CFA-Franc-Schein hält. Die Person trägt ein bunt gemustertes Kleidungsstück.

Keine Kohle

22.11.2021 Klimawandel, Energie und Umwelt
Der geplante vollständige Kohleausstieg brachte bei der Klimakonferenz die Gemüter zum Kochen. In Afrika ist man über sein Scheitern eher erleichtert. Warum erklärt Climate Tracker Journalist Onke Ngcuka im ipg-journal.
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Menschen stehen an einem hohen Zaun und protestieren mit großen Schildern gegen fossile Brennstoffe. AUf der anderen Seite des Zauns stehen Sicherheitskräfte und Journalist*innen und interviewen die Protestierenden.

COP 26: Draußen vor der Tür

22.11.2021 Klimawandel, Energie und Umwelt
Die Klimakonferenz in Glasgow hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Warum es stärkeren Druck von der Straße braucht, erklärt Yvonne Blos im ipg-journal.
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Online-Workshop 2 "Fake News" und Falschmeldungen erkennen

Mittwoch, 19.01.22 18:30 Online Veranstaltung, Rückblick, Medien und Netzpolitik, Medien und Digitale Welt, Presse
In diesem interaktiven Online-Workshop lernen Sie anhand von Beispielen, Fakten zu prüfen und nicht auf Falschmeldungen reinzufallen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer möchte, kann unter Anleitung der Dozentin Cristina Helberg am eigenen...
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Online-Workshop 3 "Fake News" und Falschmeldungen erkennen

Donnerstag, 20.01.22 18:30 Online Veranstaltung, Rückblick, Medien und Netzpolitik, Medien und Digitale Welt, Presse
In diesem interaktiven Online-Workshop lernen Sie anhand von Beispielen, Fakten zu prüfen und nicht auf Falschmeldungen reinzufallen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer möchte, kann unter Anleitung der Dozentin Cristina Helberg am eigenen...
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