Gedenkkarte mit Wilhelm Liebknecht, Ferdinand Lassalle, Karl Marx und August Bebel (v.l.u.n.r.u.), 1914 Rechte nicht ermittelbar, Quelle: AdsD, 6/CARD000208
- Hamburg

Umkämpfte Zeit – Die Geschichte vom Achtstundentag

Veranstaltungsnummer: 292083 – als .ics herunterladen

Die Ausstellung kann bis zum 20. Oktober zu folgenden Zeiten im DGB Bildungswerk besichtigt werden (bitte klingeln)
Montag bis Donnerstag in der Zeit von 08.00-16.00 Uhr und Freitag von 08.00-14.00 Uhr


Der Achtstundentag war und ist ein Symbol für ein besseres Leben für alle. Bereits 1817 prägte der britische Sozialreformer Robert Owen die Losung: „Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf“. Obwohl er damit Sorgearbeit unterschlug bzw. der „Freizeit“ zurechnete, war dies eine sehr progressive Forderung für eine Zeit, in der Arbeiter*innen 14-16 Stunden werktäglich am Arbeitsplatz ableisten mussten.
In Deutschland gelang die Durchsetzung des Achtstundentags als Norm auf Druck der Gewerkschaften mit der Novemberrevolution und wurde seitdem zumeist eingehalten. Eine neue Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. (FES) verfolgt die bewegte Geschichte des Achtstundentags in der deutschen Geschichte und wirft auch Fragen zu unserer Gegenwart und Zukunft auf: Zwischen Debatten zum Zehn- oder gar Zwölfstundentag und kurzer Vollzeit (z.B. 30-32 Stunden) für alle – wo finden wir uns wieder?

Die Ausstellung kann bis zum 20. Oktober zu folgenden Zeiten im DGB Bildungswerk besichtigt werden (bitte klingeln)
Montag bis Donnerstag in der Zeit von 08.00-16.00 Uhr und Freitag von 08.00-14.00 Uhr


Eine Kooperation vom DGB Hamburg und der Friedrich-Ebert-Stiftung Nord. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Termin

Dienstag, 06.10.26 bis Dienstag, 20.10.26
18:30 (erster Tag) bis 20:00 (letzter Tag)

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

DGB Bildungswerk

Besenbinderhof 56
20097 Hamburg

Ansprechpartner_in

Christine Strotmann

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro für Bremen,
Hamburg und Schleswig-Holstein
Mönckebergstraße 22
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0
Nord@fes.de

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