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Veranstaltungsnummer: 291235 – als .ics herunterladen
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Bei Demonstrationen im Frühjahr 2026 gingen unter dem Slogan „Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln“ zehntausende Menschen auf die Straße, um sich für eine Änderung im öffentlichen und rechtlichen Umgang mit sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt einzusetzen.Im gleichen Jahr hängen in der Ausstellung „Franki Raffles: Photography, Activism, Campaign Works“ im Museum der Arbeit große Poster, die ab 1994 in den Straßen Edinburghs unter dem Slogan „Zero Tolerance“ über sexualisierte Gewalt aufklärten und klar Position bezogen. Die Kampagne provozierte durchaus und platzierte das Thema erfolgreich in der breiteren Öffentlichkeit und stieß dabei sowohl auf begeisterte Zustimmung als auch auf schockierte Ablehnung.Die Veranstaltung nimmt die historische Öffentlichkeitskampagne der Ausstellung und aktuelle Kampagnen und Projekte gegen sexualisierte Gewalt (on- wie offline) zum Anlass, Ansätze und Strategien von Öffentlichkeitsarbeit und Aktivismus rund um diese Themenfelder zu diskutieren. Welche Kampagnen waren erfolgreich, welche waren es nicht und warum? An wen müssen sich diese Kampagnen wenden, um möglichst viel Wirkung zu entfalten und was ist die richtige Ansprache? Braucht es noch mehr Aufklärungsarbeit oder müssen die Kampagnen eher „aufrütteln“? Darüber diskutieren wir zunächst mit André Fischer (HSV, Bereich Fankultur, Referent Soziale Verantwortung & Identität), spricht über die Kampagne "600 Minuten Nachpielzeit", die u.a. im Volksparkstadion lief und auf die ansteigende häusliche Gewalt nach Fußballspielen hinweist, Ruth Abels (StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt e.V., Barmbek-Nord) berichtet über die Aufklärungsarbeit von StoP direkt in den Sozialräumen, in denen Partnergewalt oft als erstes auffällt und auch gestoppt werden kann und Annika Urbanski (Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, Mit-Initiatorin der „Es reicht. Die Scham muss die Seite wechseln"-Demonstration in Hamburg) berichtet von der "Es reicht"-Demonstration gegen sexualisierte Gewalt. Danach sind auch die weiteren Teilnehmer*innen eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und bei einem Getränk auszutauschen.Ablauf:Ab 17.15 Uhr: Ausstellungsbesuch mit kurzer Einführung18.00 Uhr: Gespräch19.00 Uhr: Get-together und Ideentausch19.30 Uhr: EndeAufruf zum Mitmachen:Du hast eine Aktion gegen Gewalt gestartet, bist Teil einer Initiative oder machst Kunst, die sich klar positioniert? Schicke uns deine Bilder, Flyer, Poster, Sticker und co für eine Wand gegen Gewalt in der Franki Raffles Ausstellung!Während der letzten Woche der Ausstellung wird ab Montag, den 31.08., die Präsentation der Zero Tolerance Kampagne, um passende Projekte und Aktionen aus Hamburg und Umgebung ergänzt. Dafür suchen wir Bildmaterial und Texte von Projekten und Initiativen, die sich gegen sexualisierte und häusliche Gewalt einsetzen. Wenn du Teil eines solches Projektes bist oder kreativ zu diesen Themen arbeitest, freuen wir uns von dir zu hören!Wichtig ist, dass du die Rechteinhaber*in von Allem bist, was du mit uns teilst, und dass sich darauf keine Reproduktionen von Gewaltdarstellungen befinden.Digitale Zusendungen und Rückfragen an Luisa Hahn (Museum der Arbeit):luisa.hahn@mda.shmh.de Nach vorheriger Absprache können Einsendungen auch vorbeigebracht oder per Post zugeschickt werden:Luisa Hahn, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 22035 HamburgOrganisatorische Hinweise:- Die Teilnahme ist kostenfrei.- Eine Anmeldung über den "Anmelden"-Button auf dieser Seite ist erforderlich. Bei erfolgreicher Anmeldung senden wir eine Anmeldebestätigung.- Bei Rückfragen zur Barrierefreiheit sende Sie uns gerne ein E-Mail an nord@fes.de.Eine Kooperation von Museum der Arbeit und Friedrich-Ebert-Stiftung Nord. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.
Donnerstag, 03.09.2618:00- Uhr
Registrierung möglich bis Donnerstag, 03.09.26
Teilnahmepauschale keine
Wiesendamm 322305 Hamburg
Christine Strotmann christine.strotmann@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungRegionalbüro für Bremen,Hamburg und Schleswig-HolsteinMönckebergstraße 2220095 HamburgTel. 040-325874-0Nord@fes.de