© Franki Raffles Estate. Mit freundlicher Genehmigung der University of St Andrews Library, Edinburgh Napier University
- Hamburg
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Zero Tolerance: Gute Kampagnen gegen Gewalt

Veranstaltungsnummer: 291235als .ics herunterladen

Bei Demonstrationen im Frühjahr 2026 gingen unter dem Slogan „Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln“ zehntausende Menschen auf die Straße, um sich für eine Änderung im öffentlichen und rechtlichen Umgang mit sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt einzusetzen.
Im gleichen Jahr hängen in der Ausstellung „Franki Raffles: Photography, Activism, Campaign Works“ im Museum der Arbeit große Poster, die ab 1994 in den Straßen Edinburghs unter dem Slogan „Zero Tolerance“ über sexualisierte Gewalt aufklärten und klar Position bezogen. Die Kampagne provozierte durchaus und platzierte das Thema erfolgreich in der breiteren Öffentlichkeit und stieß dabei sowohl auf begeisterte Zustimmung als auch auf schockierte Ablehnung.
Die Veranstaltung nimmt die historische Öffentlichkeitskampagne der Ausstellung und aktuelle Kampagnen und Projekte gegen sexualisierte Gewalt (on- wie offline) zum Anlass, Ansätze und Strategien von Öffentlichkeitsarbeit und Aktivismus rund um diese Themenfelder zu diskutieren. Welche Kampagnen waren erfolgreich, welche waren es nicht und warum? An wen müssen sich diese Kampagnen wenden, um möglichst viel Wirkung zu entfalten und was ist die richtige Ansprache? Braucht es noch mehr Aufklärungsarbeit oder müssen die Kampagnen eher „aufrütteln“?

Dazu laden das Museum der Arbeit und die Friedrich-Ebert-Stiftung Nord zu einer Abendveranstaltung in die Ausstellung ein. Nach einem moderierten Gespräch mit Expert*innen, in dem Praxisbeispiele und Projekte vorgestellt werden, sind Teilnehmer*innen eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und bei einem Getränk auszutauschen.

Ablauf:
Ab 17.15 Uhr: Ausstellungsbesuch mit kurzer Einführung
18.00 Uhr: Gespräch
19.00 Uhr: Get-together und Ideentausch
19.30 Uhr: Ende

Organisatorische Hinweise:
- Die Teilnahme ist kostenfrei.
- Eine Anmeldung über den "Anmelden"-Button auf dieser Seite ist erforderlich. Bei erfolgreicher Anmeldung senden wir eine Anmeldebestätigung.
- Bei Rückfragen zur Barrierefreiheit sende Sie uns gerne ein E-Mail an nord@fes.de.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.

Date

Thursday, 3 September 2026
18:00 to

Registration open
to Thursday, 3 September 2026

Attendance fee
keine

Place

Museum der Arbeit

Wiesendamm 3
22305 Hamburg

Contact

Christine Strotmann

Contact address

Friedrich-Ebert-Stiftung
Regionalbüro für Bremen,
Hamburg und Schleswig-Holstein
Mönckebergstraße 22
20095 Hamburg
Tel. 040-325874-0
Nord@fes.de

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