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Wie soziale Medien und das Agieren der Konzerne dahinter reguliert werden sollen, wird weltweit hitzig diskutiert. Zuletzt hat in Deutschland die SPD einen Vorschlag vorgelegt, wie der Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum durch einen geordneten Einstieg gestärkt werden kann. Weltweit gibt es Gesetze bzw. -entwürfe, die Kinderschutz mit Datenschutz in Einklang bringen sollen. Ein Blick auf internationale Beispiele kann demnach auch die Diskussion in Deutschland bereichern.In Australien gilt bereits ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren auf bestimmten Plattformen. Mit welchen Mitteln das Alter verifiziert wird, bleibt den Plattformen überlassen, aber sie allein können bei mangelnder Umsetzung belangt werden. Es wird jedoch u.a. kritisiert, dass zahlreiche zusätzliche Daten erhoben werden. In Frankreich wird aktuell ein Modell diskutiert, bei dem bestimmte als „schädlich“ eingestufte Dienste für Unter-15-Jährige verboten würden, nachdem ein 2023 verabschiedetes Gesetz bei der praktischen Umsetzung nur begrenzt griff. Auch hier dreht es sich um die technische Umsetzung der Altersverifikation und darum, wie der Staat Eltern bei der Umsetzung begleiten sollte. Auch ob das Gesetz mit dem EU-Recht vereinbar ist, ist noch unklar. Was können wir von diesen Ländern für Deutschland lernen? Welche Regeln sollten für Plattformen gelten, damit problematische Mechanismen eingehegt werden? Wie können wir Kinder und Jugendliche vor den Gefahren sozialer Medien schützen und gleichzeitig ihre Datensouveränität garantieren? Welche Rolle sollte dabei die Europäische Union spielen?Programm 12.00 Uhr Begrüßung: Ellen Diehl, Leiterin des FES-Regionalbüros Rheinland-Pfalz | Saarland12.05 Uhr Impuls I: Australien: Funktioniert das Social-Media-Verbot?, Andreas Radtke, Leiter des FES-Büros in Australien12.15 Uhr Impuls II: Erkenntnisse aus der geplanten Social-Media-Regulierung in Frankreich, Adrienne Woltersdorf, Leiterin des FES-Büros in Frankreich12.25/30 Uhr Q&A mit Ihnen und Euch, Moderation: Jonathan Menge, FES-Abteilung Analyse, Planung und Beratung13.00 Uhr Ende
Donnerstag, 18.06.2612:00- Uhr
Registrierung möglich von Dienstag, 02.06.26 bis Donnerstag, 18.06.26
Teilnahmepauschale keine
online
Ellen Diehl mainz@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungRegionalbüro Rheinland-Pfalz | SaarlandGroße Bleiche 18-2055116 MainzTel. 06131-96067-0