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Gewaltprävention im Netz – Status Quo und was nun getan werden muss

Veranstaltungsnummer: 289896als .ics herunterladen

Seit der Berichterstattung über die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandez am 19. März wird mit einer neuen Aufmerksamkeit über Prävention von sexualisierter digitaler Gewalt gesprochen. Es handelt sich um eine Form der Gewalt, die viele Frauen betrifft. In Deutschland sind nach Zahlen der Vereinten Nationen 63 % der Frauen von digitaler Gewalt betroffen. Die Täter kommen aus dem nahen Umfeld der Frauen. Mit KI-Anwendungen lassen sich sogenannte Deepfakes erstellen, also Medieninhalte, die mithilfe künstlicher Intelligenz manipuliert oder komplett neu angefertigt wurden.

Hass im Netz hat eine Geschlechterdimension. Frauen werden im Internet überdurchschnittlich oft mit sexistischen Kommentaren, Beschimpfungen, der Androhung von Vergewaltigung oder mit Morddrohungen konfrontiert. Das verletzt nicht nur ihre Persönlichkeitsrechte, sondern beeinflusst auch das gesamte Klima öffentlicher Debatten. Viele Frauen ziehen sich deshalb aus digitalen Räumen zurück. Dies bedeutet nicht nur die Verletzung individueller Rechte, sondern ist ein Problem für unsere Demokratie.

Wie ist die aktuelle rechtliche Lage in Deutschland im Bereich des digitalen Gewaltschutzes? Welche politischen Maßnahmen sind auf deutscher und europäischer Ebene notwendig, um insbesondere Frauen vor sexualisierter Gewalt im Internet zu schützen?

Gespräch mit:
- Carmen Wegge, Juristin und Bundestagsabgeordneten und rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Bundesvorsitzende der SPD Frauen

Termin

Mittwoch, 22.04.26
14:00-15:00 Uhr

Registrierung möglich
bis Mittwoch, 22.04.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online

Ansprechpartner_in

Eva Nagler

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro Regensburg
Qetina Tahirsylaj
0941/788354-30
qetina.tahirsylaj(at)fes.de

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