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Feminism & Bookmarks: "Gegen Frauenhass"

Veranstaltungsnummer: 288325als .ics herunterladen

Online-Lesung und Gespräch mit Christina Clemm

Frauenhass ist kein Randphänomen, sondern fest in unserer Gesellschaft verankert. Er ist so weit verbreitet und alltäglich, dass er kaum wahrgenommen wird. Frauenhass trifft manche härter als andere, doch keine bleibt unberührt. Er begegnet Frauen täglich: In der Sprache, im Netz, in der Medizin, im Beruf und selbst in der Altersversorgung. Warum wird Frauenhass in unserer Gesellschaft, in Justiz und Politik noch immer verharmlost?

Antworten auf diese Fragen gibt Christina Clemm in ihrem Buch "Gegen Frauenhass". Sie ist Fachanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsbezogener, sexualisierter oder in anderer Weise menschenverachtender Gewalt. Ihre Diagnose: Frauenverachtung wird anerzogen und früh erprobt. Die Justiz weigert sich, das Problem zu verstehen und etwas an den Strukturen zu ändern. Und die Politik weigert sich, mehr Geld und Ideen in Prävention, Kampagnen sowie in Täterarbeit und Unterstützung der Betroffenen zu investieren.

Die Lesung und das Gespräch mit Christina Clemm laden dazu ein, Antworten darauf zu finden, was sich jetzt konkret ändern muss, damit Frauen wirklich geschützt und echte Gleichstellung erreicht werden.

Die Veranstaltung ist Teil der feministischen Online-Lese-Reihe „Feminism and Bookmarks“: Infos zu allen Lesungen unter www.fes.de/politische-bildung-und-dialog/feminism-and-bookmarks


Termin

Mittwoch, 18.03.26
18:00-19:30 Uhr

Registrierung möglich
von Freitag, 16.01.26 bis Mittwoch, 18.03.26

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

online via zoom

Ansprechpartner_in

Simone Reperger

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern

Büro München
Herzog-Wilhelm-Str. 1
80331 München
Tel: 089-515552-40

www.fes.de/bayern

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