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Veranstaltungsnummer: 288173 – als .ics herunterladen
Auch wenn Menschen ohne Erwerbsarbeit doppelt so häufig an psychischen Erkrankungen leiden wie Berufstätige, nimmt die Zahl an Fehltagen von Beschäftigten aufgrund psychischer Belastungen stark zu: Sie hat sich in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 50 Prozent erhöht (DAK PsychReport 2025). Damit lagen psychische Erkrankungen im Jahr 2024 auf Platz 3 der Erkrankungsgruppen, die die meisten Ausfalltage in der Berufswelt verursachen (durchschnittl. 33 Krankentage). Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer, junge Menschen haben bereits hohe Fallzahlen, und Care-Berufe (Kinderbetreuung, Patient:innen- und Altenpflege) führen die Statistik an.Wie ist die Zunahme von Krankschreibungen mit psychischen Diagnosen in den letzten zehn Jahren zu erklären? Ist es wirklich die Arbeit, die krank macht? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Arbeitsbelastungen und Arbeitsbedingungen und dem Risiko einer psychischen Erkrankung? In vielen Unternehmen gab es spätestens seit der Corona-Pandemie einen Kulturwandel hin zu agilen Strukturen, flachen Hierarchien, Mobilarbeit und flexiblen Arbeitszeiten. War das nicht wirksam? Was brauchen Menschen, um gut arbeiten zu können und gesund zu bleiben?Darüber diskutieren:Dr. Magdalena Wekenborg, Psychobiologin und Leiterin des PsychoDigital Research Lab am Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit, Technische Universität Dresden und Universitätsklinikum Dresden. Sie war Mitarbeiterin der Dresdner Burn-out-Studie und forscht heute zu den physischen und psychischen Auswirkungen von Stress.Prof. Dr. Thomas Rigotti, Arbeits- und Organisationspsychologe und Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Institut für Resilienz-forschung Mainz. Er forscht zur Wirkung arbeitsbezogener Stressoren und zum Einfluss sozialer Interaktionen (Führung, Team, Familie), den Anforderungen einer flexiblen und entgrenzten Arbeitswelt und erfüllten/unterdrückten Karriereambitionen auf mentales Wohlbefinden.Mareice Kaiser, Autorin und Journalistin, Berlin. Sie schreibt in ihrem Blog "Neue Maloche" (Der Freitag) über Menschen, die malochen – und meist nicht in medialen Diskursen zu Arbeitsthemen zu Wort kommen.Dr. Susanne Kailitz-Kunz, Journalistin, LeipzigDie Veranstaltung findet statt im Begleitprogramm der Ausstellung zu mentaler Gesundheit "Wie geht's?" (7. März 2026 bis 7. April 2027 im Deutschen Hygiene-Museum).Es ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.ACHTUNG: Anmeldung mit Ticket (3€ ermäßigt und 5€ Vollpreis) über die Website des Deutschen Hygiene-Museums Dresden Hier: shop.dhmd.de/veranstaltungen/macht-arbeit-psychisch-krankWährend den Veranstaltung werden Fotos und Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverstanden.
Mittwoch, 25.03.2619:00-21:00 Uhr
Teilnahmepauschale keine
Lingnerplatz 101069 Dresden
Arne Schildberg Sachsen@fes.de
Kontaktanschrift
Friedrich-Ebert-StiftungLandesbüro SachsenBurgstraße 2504109 LeipzigTel. 0341-9602160 und -9602431, Fax 9605091E-Mail: sachsen@fes.deFriedrich-Ebert-StiftungBüro DresdenObergraben 17 A01097 DresdenTel. 0351-80468-03 und -04, Fax 0351-80468-05E-Mail: sachsen@fes.de