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LOCATION: Lingnerplatz 1 01069 Dresden
SUMMARY:Macht Arbeit psychisch krank?
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DESCRIPTION:Auch wenn Menschen ohne Erwerbsarbeit doppelt so häufig an psy
 chischen Erkrankungen leiden wie Berufstätige\, nimmt die Zahl an Fehltag
 en von Beschäftigten aufgrund psychischer Belastungen stark zu: Sie hat s
 ich in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 50 Prozent erhöht (DAK Psy
 chReport 2025). Damit lagen psychische Erkrankungen im Jahr 2024 auf Platz
  3 der Erkrankungsgruppen\, die die meisten Ausfalltage in der Berufswelt 
 verursachen (durchschnittl. 33 Krankentage). Frauen sind etwa doppelt so h
 äufig betroffen wie Männer\, junge Menschen haben bereits hohe Fallzahle
 n\, und Care-Berufe (Kinderbetreuung\, Patient:innen- und Altenpflege) fü
 hren die Statistik an.<br><br>Wie ist die Zunahme von Krankschreibungen mi
 t psychischen Diagnosen in den letzten zehn Jahren zu erklären? Ist es wi
 rklich die Arbeit\, die krank macht? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen
  Arbeitsbelastungen und Arbeitsbedingungen und dem Risiko einer psychische
 n Erkrankung? In vielen Unternehmen gab es spätestens seit der Corona-Pan
 demie einen Kulturwandel hin zu agilen Strukturen\, flachen Hierarchien\, 
 Mobilarbeit und flexiblen Arbeitszeiten. War das nicht wirksam? Was brauch
 en Menschen\, um gut arbeiten zu können und gesund zu bleiben?<br><br>Dar
 über diskutieren:<br><br><b>Dr. Magdalena Wekenborg</b>\, Psychobiologin 
 und Leiterin des PsychoDigital Research Lab am Else Kröner Fresenius Zent
 rum (EKFZ) für Digitale Gesundheit\, Technische Universität Dresden und 
 Universitätsklinikum Dresden. Sie war Mitarbeiterin der Dresdner Burn-out
 -Studie und forscht heute zu den physischen und psychischen Auswirkungen v
 on Stress.<br><br><b>Prof. Dr. Thomas Rigotti</b>\, Arbeits- und Organisat
 ionspsychologe und Forschungsgruppenleiter am Leibniz-Institut für Resili
 enz-forschung Mainz. Er forscht zur Wirkung arbeitsbezogener Stressoren un
 d zum Einfluss sozialer Interaktionen (Führung\, Team\, Familie)\, den An
 forderungen einer flexiblen und entgrenzten Arbeitswelt und erfüllten/unt
 erdrückten Karriereambitionen auf mentales Wohlbefinden.<br><br><b>Mareic
 e Kaiser</b>\, Autorin und Journalistin\, Berlin. Sie schreibt in ihrem Bl
 og \"Neue Maloche\" (Der Freitag) über Menschen\, die malochen – und me
 ist nicht in medialen Diskursen zu Arbeitsthemen zu Wort kommen.<br><br><b
 >Dr. Susanne Kailitz-Kunz</b>\, Journalistin\, Leipzig<br><br>Die Veransta
 ltung findet statt im Begleitprogramm der Ausstellung zu mentaler Gesundhe
 it \"Wie geht's?\" (7. März 2026 bis 7. April 2027 im Deutschen Hygiene-M
 useum).<br>Es ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Friedrich-Eber
 t-Stiftung.<br><br><b>ACHTUNG: Anmeldung mit Ticket (3€ ermäßigt und 5
 € Vollpreis) über die Website des Deutschen Hygiene-Museums Dresden</b>
  Hier: https://shop.dhmd.de/veranstaltungen/macht-arbeit-psychisch-krank<b
 r><br>Während den Veranstaltung werden <b>Fotos und Film- und/oder Audioa
 ufnahmen</b> gemacht. Durch Ihren Besuch erklären Sie sich damit einverst
 anden.
ORGANIZER;CN=Arne Schildberg:mailto:Sachsen@fes.de
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