Referent:innen und Gäste

Adriana Abdenur

Adriana Abdenur ist eine brasilianische Wissenschaftlerin und politische Entscheidungsträgerin. Sie ist derzeit Co-Präsidentin des Global Fund for a New Economy (GFNE). Von 2023 bis 2025 war Adriana als Sonderberaterin für internationale Angelegenheiten im Büro des brasilianischen Präsidenten tätig, wo sie an Themen wie G20, den Klimawandel und die Reform der Global Governance mitarbeitete. Sie promovierte an der Princeton University in Soziologie mit Schwerpunkt Entwicklungssoziologie.

Reem Alabali Radovan

Reem Alabali Radovan ist seit 2025 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie ist zudem Abgeordnete im Deutschen Bundestag für den Wahlkreis Schwerin. Zuvor war sie Staatsministerin im Bundeskanzleramt und von 2021 bis 2025 Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, sowie von 2022 bis 2025 erste Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.

Konstantin Bärwaldt

Konstantin Bärwaldt ist Leiter des Referats Globale und Europäische Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung. Davor koordinierte er das globale friedens- und sicherheitspolitische Programm der Friedrich-Ebert-Stiftung und vertrat die Stiftung in der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt). Von 2013 bis 2016 leitete er das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Myanmar. Sein Hauptinteresse gilt internationalen Prozessen, Veränderungen im globalen System sowie der Stärkung von Frieden und Sicherheit.

Nathalie Bernasconi-Osterwalder

Nathalie Bernasconi-Osterwalder ist Vizepräsidentin sowie geschäftsführende Direktorin für globale Strategien und Europa beim Internationalen Institut für globale Entwicklung (IISD). Nathalie ist verantwortlich für die Initiierung und Leitung wichtiger Initiativen in allen Programmen des IISD, wie das Intergovernmental Forum on Mining, Minerals, Metals and Sustainable Development und das International Support Office (SISO) des China Council for International Cooperation on Environment and Development (CCICED). Darüber hinaus ist Nathalie Gastprofessorin für internationales Investitionsrecht am Genfer Graduate Institute. Bevor sie zum IISD kam, war Nathalie als leitende Rechtsanwältin am Center for International Environmental Law (CIEL) in Genf tätig. In der Schweiz ist Nathalie als Rechtsanwältin in Basel zugelassen.

Francesca Bria

Francesca Bria ist Innovationsökonomin und Professorin am Institute for Innovation and Public Purpose der UCL in London. Sie ist Mitglied des Vorstands des Europäischen Innovationsrats, Präsidentin der italienischen Innovationsagentur in Bologna und Gründerin der EuroStack-Initiative für europäische digitale Souveränität. Als Trägerin des Verdienstordens der Italienischen Republik wurde sie von Forbes in die Liste der „Top 50 Women in Tech“ sowie unter die weltweit 20 einflussreichsten Persönlichkeiten im Bereich der digitalen Verwaltung aufgenommen. Sie ist zudem wissenschaftliche Leiterin der Informationsplattform The Authoritarian Stack in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Bambang Brodjonegoro

Bambang Brodjonegoro ist ein indonesischer Staatsbürger, Dekan und Geschäftsführer des Asian Development Bank Institute (ADBI). Bevor er im April 2025 zum ADBI kam, war er Sonderberater des Präsidenten der Republik Indonesien für Wirtschaftsfragen und nationale Entwicklung. Er war von 2014-2016 Indonesiens Finanzminister, von 2016-2019 Minister für nationale Enwicklung sowie Minister für Forschung und Technologie (2019–2021). Dekan Brodjonegoro hat einen Doktortitel und einen Master in Stadt- und Regionalplanung von der University of Illinois at Urbana-Champaign.

Laura Chinchilla

Laura Chinchilla ist Ko-Vorsitzende der entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie war von 2010 bis 2014 Präsidentin Costa Ricas. Zuvor hatte sie die Ämter der Vizepräsidentin (2006–2008), der Justizministerin (2006–2008) und der Ministerin für öffentliche Sicherheit (1996–1998) inne. Ihre Amtszeit als Präsidentin war geprägt von Maßnahmen zur Verbesserung der inneren Sicherheit, zur Förderung frühkindlicher Entwicklung, zur Stärkung der Rolle der Frau sowie Umweltschutz. Derzeit ist sie Mitglied mehrerer renommierter Organisationen, darunter der Leadership Alliance Club of Madrid und des Inter-American Dialogue. Sie ist Ko-Vorsitzende des Beirats für den Bericht über die menschliche Entwicklung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (HDR/UNDP) und Beraterin regionaler Organisationen wie der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS).

Dino Patti Djalal

Botschafter Dino Patti Djalal ist leitender Berater bei der Asia Group mit Sitz in Indonesien. Als angesehener Diplomat und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens war er unter anderem als indonesischer Botschafter in den Vereinigten Staaten, als Staatssekretär im Außenministerium, als Sonderberater von Präsident Susilo Bambang Yudhoyono und als indonesischer Sherpa bei den G8 tätig. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Stärkung der Beziehungen zwischen den USA und Indonesien und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Diplomatie, Regierung und Wirtschaft. Botschafter Djalal hat Abschlüsse von der Carleton University, der Simon Fraser University und der London School of Economics.

Sabine Fandrych

Sabine Fandrych ist seit Juli 2021 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie studierte Politikwissenschaft, Ethnologie und Portugiesische Linguistik an der LMU München. Im Jahr 2000 promovierte sie am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg. Zwischen 2000 und 2007 war sie unter anderem Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Angola sowie Beraterin für Organisationsentwicklung und Reintegrationspolitik bei der GIZ. Von 2007 bis 2010 leitete Sabine Fandrych das FES-Büro in Äthiopien und bei der Afrikanischen Union. Im Jahr 2010 wechselte sie als Leiterin des FES-Büros in Baden-Württemberg in den Tätigkeitsbereich der FES in Deutschland. Von 2017 bis 2021 leitete sie die Abteilung der Politischen Akademie der FES in Bonn.

Amr Hamzawy

Amr Hamzawy ist Senior Fellow und Leiter des Nahost-Programms bei der Carnegie Endowment for International Peace. Seine Forschungs- und Lehrschwerpunkte sowie seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen konzentrieren sich auf die Rolle Ägyptens und anderer Mittelmächte bei der regionalen Sicherheit im Nahen Osten. Darüber hinaus befasst er sich mit Demokratisierungsprozessen in Ägypten und der Region, den Spannungen zwischen Freiheit und Unterdrückung im ägyptischen öffentlichen Raum, politischen Bewegungen und der Zivilgesellschaft in Ägypten sowie aktuellen Debatten im arabischen politischen Denken.

Jakob Hensing

Jakob Hensing ist  Head of Political Economy und leitet die Arbeit zu Wirtschaftssicherheit und kritischen Technologien am Global Public Policy Institute (GPPi), einem unabhängigen Think Tank in Berlin. 2025 verbrachte er mehrere Monate als DAAD Research Fellow am American-German Institute in Washington, D.C.. Zuvor war er unter anderem als Unternehmensberater für McKinsey & Company tätig. Er hat in Oxford promoviert und auch dort sowie in Bremen und Paris Internationale Beziehungen und Sozialwissenschaften studiert.

Matthias Jobelius

Matthias Jobelius ist Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in New York. Zuvor war er in Berlin als Leiter des Referats Europäische Union und Nordamerika sowie des Referats Mittel- und Osteuropa der FES tätig. Er war FES-Vertreter in Rumänien, Moldawien, Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Indien. Er hat Politikwissenschaft und Entwicklungsstudien in Berlin und London studiert.

Halimé Kaakour

Halimé Kaakour hat im Fachgebiet Internationales öffentliches Recht und Menschenrechte promoviert und ist Dozentin an der Fakultät für Rechts- und Politikwissenschaften der Libanesischen Universität. Darüber hinaus ist sie als Forscherin in den Bereichen Lokale Entwicklung, Menschenrechte und Gleichstellung der Geschlechter tätig. Sie ist Abgeordnete im libanesischen Parlament und Gründungsmitglied der LNA – Sozialdemokratische Partei. Sie setzt sich für die Förderung der Menschenrechte, der Gleichstellung und der Würde aller Menschen ein. Im Rahmen ihrer juristischen und politischen Arbeit hat sie Gesetze und Reformen entworfen, die schutzbedürftige Gruppen schützen, die Gleichstellung der Geschlechter stärken und einen gerechten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und sozialer Sicherheit gewährleisten. Mit ihrem Engagement setzt sie sich zudem für die Meinungsfreiheit und das Recht ein, Macht zu hinterfragen. Sie hat in wichtigen verfassungsrechtlichen und gerichtlichen Verfahren bemerkenswerte Erfolge erzielt, stets geleitet von den Werten Gerechtigkeit, Rechenschaftspflicht und Respekt – Prinzipien, die dazu beitragen, Diskriminierung abzubauen, Mobbing zu verhindern und eine inklusivere Gesellschaft aufzubauen.

Lars Klingbeil

Lars Klingbeil ist seit 2021 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Seit 2025 ist er Bundesminister der Finanzen und Vizekanzler. Zuvor war er von 2017 bis 2021 Generalsekretär seiner Partei. In dieser Zeit organisierte Klingbeil die Koalitionsverhandlungen und stieß inhaltliche und organisatorische Erneuerungsprozesse an. Er ist seit 2009 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Zuvor prägte ihn eine lange und intensive Zeit in der Kommunalpolitik. Lars Klingbeil studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte in Hannover.

Jonathan Menge

Jonathan Menge ist Referent für Digitalisierung und Staatsmodernisierung in der Abteilung Analyse, Planung und Beratung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zuvor arbeitete er u.a. im Demokratieteam der FES und leitete das FES-Büro in Kathmandu, Nepal.

Jennifer Morgan

Jennifer Morgan ist eine weltweit anerkannte Expertin mit über 30 Jahren Erfahrung in den Bereichen internationale Klima- und Energiepolitik, Diplomatie und zivilgesellschaftliches Engagement. Zuletzt war sie als Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimaschutzmaßnahmen im Auswärtigen Amt tätig. In dieser Funktion trieb sie die Entwicklung der deutschen Klimaußenpolitik voran und leitete die deutschen Delegationen bei wichtigen internationalen Verhandlungen, darunter die COP27, COP28 und COP29. Während ihrer Amtszeit trug sie maßgeblich dazu bei, wichtige globale Fortschritte zu erzielen, darunter die Einrichtung des „Loss and Damage Fund“ und den historischen Beschluss für einen gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.

Siemtje Möller

Siemtje Möller ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2025 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Sie ist unter anderem stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie im Auswärtigen Ausschuss. Zwischen 2021 und 2025 war Siemtje Möller Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Verteidigung. Sie ist von Beruf Lehrerin und studierte Französisch, Spanisch und Politik.

Nina Netzer

Nina Netzer ist Referentin für Internationale Soziale Demokratie bei der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft und Erneuerung Sozialer Demokratie unter veränderten globalen Bedingungen, z.B. im Rahmen des Projekts Progressive Staatserneuerung, mit demokratischem Wandel und autoritären Gegenbewegungen sowie mit progressiven Parteiennetzwerken und internationalen Allianzen. Zuvor leitete sie von 2019 bis 2024 das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kamerun und war unter anderem für die internationale Klima- und Energiepolitik der Stiftung sowie die FES-Arbeit in Westafrika verantwortlich. Weitere Stationen führten sie in das Europabüro der FES in Brüssel sowie nach China, Indien und Südafrika. Sie ist Politikwissenschaftlerin und absolvierte ein Postgraduiertenstudium am Deutschen Institut für Entwicklung und Nachhaltigkeit (IDOS) in Bonn.

Bengisu Özenç

Bengisu Özenç ist Wirtschaftswissenschaftlerin mit 20 Jahren Erfahrung in der Politikanalyse und datengestützten Politikgestaltungsprozessen in verschiedenen Sektoren. Im Jahr 2020 gründete sie die Sustainable Economics and Finance Association (SEFiA) – einen Thinktank für Klimapolitik, der eigene Forschungskompetenz mit einem starken Engagement für die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in der Türkei verbindet. SEFiA liefert wirtschaftliche und finanzielle Erkenntnisse als Grundlage für Klimaschutzmaßnahmen und unterstützt das Land auf seinem Weg zu ehrgeizigeren Klimazielen.

Roland Paris

Roland Paris ist Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Ottawa, Associate Fellow bei Chatham House und ehemaliger leitender außenpolitischer Berater des kanadischen Premierministers. Seine Forschungsarbeiten zu internationaler Sicherheit und Zusammenarbeit wurden in führenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht und mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt; zudem nahm er mehrfach eine wissenschaftliche Auszeit, um im kanadischen Außenministerium, im Kabinettsamt und im Büro des Premierministers zu arbeiten. Zudem hat er Regierungen und internationale Organisationen beraten, unter anderem als Mitglied einer vom NATO-Generalsekretär einberufenen Expertengruppe. Zuvor war er als Forschungsdirektor beim Conference Board of Canada, dem größten Thinktank des Landes, tätig und hatte Gastprofessuren in Europa und den Vereinigten Staaten inne.

Ebrahim Patel

Ebrahim Patel war von Mai 2009 bis Juni 2024 südafrikanischer Minister und zuständig für die Ressorts Wirtschaftsentwicklung, Handel, Industrie und Wettbewerb. Er leitete Afrikas größte Finanzierungsinstitution für industrielle Entwicklung, die neue Investitionen in grüne Energie, arbeitsplatzschaffende Industrialisierung und grenzüberschreitende Investitionen tätigte. Er war Vorsitzender des Rates der afrikanischen Handelsminister, der die rechtlichen Modalitäten für das Afrikanische Kontinentale Freihandelsabkommen festlegte. Vor seiner Tätigkeit im Kabinett leitete er die Gewerkschaft „Southern African Clothing & Textile Workers Union“. Er lebt in Kapstadt, wo er derzeit verschiedene Aspekte der Geschichte des globalen Handels, der Migration, der Technologie und sich wandelnder geopolitischer Verhältnisse erforscht.

Stewart Patrick

Stewart Patrick ist Senior Fellow und Leiter des Programms „Global Order and Institutions“ bei der Carnegie Endowment for International Peace. Seine Forschungsschwerpunkte sind die sich wandelnden Strukturen der Weltordnung, die Zukunft des amerikanischen Internationalismus sowie die Herausforderungen einer wirkungsvollen multilateralen Zusammenarbeit bei transnationalen Themen, darunter der technologische Wandel, Globalisierungsgegner-Bewegungen und die ökologische Krise. Er ist Co-Leiter des Projekts „Global (Dis)Order“, einer Kooperation der Carnegie Stiftung und der British Academy. Als Mitglied des Council on Foreign Relations war er zuvor im Stab für Politikplanung des US-Außenministeriums tätig.

Matthias Pesch

Matthias Pesch ist Referent für Internationale Handels- und Wirtschaftspolitik bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Genf. Er arbeitete zuvor für verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure im Bereich der Entwicklungspolitik sowie für die Vereinten Nationen in Deutschland. Matthias hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Deutschland).

Emily Roper

Emily Roper ist leitende Beamtin im australischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Handel. Zuletzt war sie als stellvertretende Staatssekretärin in der Abteilung für internationale Abkommen tätig. Sie hatte bereits verschiedene Führungspositionen in der australischen Regierung inne, unter anderem in den Bereichen internationale Strafjustiz, Sanktionen, Seerecht und Antarktisfragen sowie bei der Förderung der internationalen Zusammenarbeit Australiens im Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität. Zuvor arbeitete sie im australischen Hochkommissariat in Neu-Delhi. Frau Roper hat einen Master of Laws der Universität Sydney sowie einen Bachelor of Arts und einen Bachelor of Laws der Universität Newcastle.

Martin Schulz

Martin Schulz ist Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und war von 2017 bis 2021 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Er war Bundesvorsitzender der SPD, Kanzlerkandidat und langjähriges Mitglied im Europäischen Parlament, dem er als Präsident in zwei Amtszeiten von 2012 bis 2017 vorstand. Martin Schulz ist Träger des Karlspreises für seine bedeutenden Verdienste um die Stärkung des Parlaments und der demokratischen Legitimation in der EU.

Nils Schmid

Nils Schmid ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Er ist Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Seit 2018 ist er der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Außerdem ist er deutscher Co-Vorsitzender im Vorstand der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung. Zuvor war er Finanz- und Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Nils Schmid studierte Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen. 2006 promovierte er zum Thema „Public Facility Management, Public Debt, and Public Property“.

Franziska Schmidtke

Franziska Schmidtke ist Referentin für „Souveränes Europa und regelbasierte Welt“ bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und koordiniert die stiftungsweite Arbeit zu diesen Themen. Zuvor war sie in den Landesbüros der FES in Sachsen-Anhalt und Thüringen tätig und verantwortete das Regionalprojekt Klima und Energie in Asien mit Sitz in Hanoi. Vor ihrer Tätigkeit bei der FES leitete sie das Kompetenzzentrum Rechtsextremismus an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Franziska Schmidtke ist promovierte Politikwissenschaftlerin.

Olaf Scholz

Olaf Scholz ist Ko-Vorsitzender der entwicklungspolitischen Nord-Süd-Kommission des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Er war von 2021 bis 2025 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er von 2018 bis 2021 Vizekanzler und Bundesfinanzminister. Von 2011 bis 2018 war er Erster Bürgermeister von Hamburg, von 2009 bis 2019 stellvertretender Vorsitzender der SPD und von 2007 bis 2009 Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Amandeep Singh Gill

Amandeep Singh Gill ist Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen und Sonderbeauftragter für digitale und neue Technologien; zuvor war er als Beauftragter des Generalsekretärs für Technologie (2022–2024) tätig. Er leitet das Büro für digitale und neue Technologien und unterstützt die Umsetzung des Global Digital Compact sowie die Arbeit des Globalen Dialogs über die Regulierung künstlicher Intelligenz und des Unabhängigen Internationalen Wissenschaftlichen Gremiums für künstliche Intelligenz. Als erfahrener Diplomat und Wissenschaftler mit einem Doktortitel des King’s College London war er Indiens Botschafter und Ständiger Vertreter bei der Abrüstungskonferenz in Genf (2016–2018).

Waheguru Pal Singh (W.P.S.) Sidhu

Waheguru Pal Singh ist Professor für praxisbezogene Lehre und Leiter des Studiengangs „Vereinte Nationen (UN)“ am Center for Global Affairs der School of Professional Studies (SPS) der New York University. Seine Lehrveranstaltungen fokussieren sich auf Themen wie Internationale Beziehungen, die UN und Global Governance, Massenvernichtungswaffen sowie aufstrebende Mächte und Weltordnung, mit besonderem Schwerpunkt auf Indien. Im Jahr 2021 wurde er mit dem SPS Teaching Excellence Award ausgezeichnet. Darüber hinaus war er als Berater für verschiedene UN-Organisationen tätig, unter anderem für drei Expertengremien der Vereinten Nationen zum Thema Ballistische Raketen. Dr. Sidhu promovierte an der University of Cambridge.

Sidonie Wetzig

Sidonie Wetzig ist Referentin für europäische Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik im EU-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Integration im Bereich Sicherheit und Verteidigung, Konfliktprävention, Krisenmanagement und Friedenskonsolidierung sowie auf die transatlantische Partnerschaft. Zuvor befasste sie sich mit Globalisierung und globaler Governance und leitete die Arbeitsgruppe „Nachhaltige Entwicklung“ des Europäischen Netzwerks politischer Stiftungen.

Almut Wieland-Karimi

Almut Wieland-Karimi ist Senior Policy Advisor und Mitglied der Advisory Group of the UN Peacebuilding Fund sowie der Mercator-Stiftung. Zuletzt leitete sie für einige Monate das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Ägypten und Pakistan. Von 2009 bis 2022 war sie Geschäftsführerin des Zentrum für Internationale Friedenseinsätze (ZIF), einer Tochterorganisation des Auswärtigen Amtes. Zuvor war sie Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in Afghanistan sowie in den USA und Kanada. Sie ist promovierte Islamwissenschaftlerin.

Isabella Wilkinson

Isabella Wilkinson ist Senior Research Fellow im Programm „Digital Society“ bei Chatham House. Sie konzentriert sich auf die Geopolitik der globalen Technologie-Governance (insbesondere KI), neue Zentren Entscheidungsfindungskapazitäten im Technologiebereich sowie Desinformation. Isabella ist außerdem Doktorandin (DPhil) im Fachbereich Public Policy an der Blavatnik School of Government der Universität Oxford, wo sie sich in ihrer Forschung mit der politischen Ökonomie kollektiven Handelns von Unternehmen im Rahmen der globalen KI-Governance befasst. Als engagierte Verfechterin von mehr Gleichberechtigung in den internationalen Beziehungen ist sie Co-Vorsitzende von „Women in International Security UK“.

Moeed Yusuf 

Moeed Yusuf ist Präsident/Vizekanzler der Beaconhouse National University, Pakistans erster gemeinnütziger Hochschule für Geistes- und Sozialwissenschaften. Außerdem ist er Senior Fellow am Belfer Center der Harvard University. Zuvor war er als Pakistans jüngster Nationaler Sicherheitsberater tätig, leitete die Ausarbeitung der ersten nationalen sicherheitspolitischen Strategie des Landes und engagiert sich weltweit in strategischen Dialogen. Als erfahrener Hochschullehrer hat Yusuf an Universitäten in Pakistan und den USA unterrichtet. Er promovierte in Politikwissenschaft an der Boston University.

Armand Zorn

Armand Zorn ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit Mai 2025 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. In seiner Rolle als stellvertretender Fraktionsvorsitzender ist er zuständig für Digitales und Staatsmodernisierung, Wirtschaft und Energie, Verkehr sowie Tourismus. Seine politischen Schwerpunktthemen liegen in den Bereichen internationale Wirtschafspolitik, Transformationsfinanzierung sowie auf Zukunftsthemen wie KI und neue Technologien. Armand Zorn ist in Jaunde, Kamerun geboren und kam im Alter von 12 Jahren nach Deutschland. Er studierte Politik und Geschichtswissenschaften an der Martin Luther Universität in Halle-Wittenberg, Sciences Po Paris, der Universität Konstanz und der Johns Hopkins University SAIS, mit dem Schwerpunkt Internationale Wirtschaft.

Die Liste wird fortlaufend ergänzt.

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