Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Jetzt online: Die BeMo-Studie "Arbeitswelten im Umbruch"

Denkanstoß Geschichte
Ralf Roth diskutiert den Anteil der Sozialen Demokratie an der Ausgestaltung der ökonomischen und technologischen Transformationen seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
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#AdsD50 – 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt

Denkanstoß Geschichte
Vor 100 Jahren, am 13. Dezember 1919, rief der Parteiausschuss der SPD die Arbeiterwohlfahrt ins Leben. Die neue Organisation sollte alle Aktivitäten der Sozialdemokratie auf dem Gebiet von Wohlfahrtspflege und Fürsorge bündeln.
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#AdsD50 – Die Geschichte der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP)

Denkanstoß Geschichte
In einem Schriftwechsel zwischen (späteren) Bundespräsidenten erwartet wohl kaum jemand die Bitte um Kostenerstattung verbunden mit dem kämpferischen Satz „Mein Opferwille ist zwar noch da, nicht aber das Geld“. Grund genug, deren Geschichte einmal genauer zu beleuchten.
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Letztes Jahr Titanic - Momentaufnahmen einer verunsicherten Zeit (1989/90)

Donnerstag, 28.11.19 19:00 Denkanstoß Geschichte
Der tiefgreifende Umbruch und die Verunsicherung der Wendezeit werden in jedem Gespräch zwischen Andreas Voigt und den Protagonist_innen des Films spürbar. In eindrücklichen Bildern dokumentiert der Film die Vielschichtigkeit der Transformationserfahrungen, ob von Arbeiter_innen oder Journalist_innen, ob von jung oder alt. Die Veranstaltung findet...
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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