Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus – Ausstellungsrezension

08.10.2020 Denkanstoß Geschichte
Aus unserem FEShistory-Blog: Noch bis zum 25. Oktober 2020 ist die Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln zu sehen.
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Audiobeitrag: Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld. Historische Erfahrungen und aktuelle Wirkungen.

01.10.2020 Audio, Gute Arbeit, faire Löhne, Denkanstoß Geschichte, Gewerkschaften und gute Arbeit, Gewerkschaften national
Audiobeitrag über das Kurzarbeitergeld als Notprogramm, das für Wirtschaft und Beschäftigte erheblich zur Stabilisierung in der Covid-19-Krise beiträgt. Die Anfänge des KUG liegen dabei über 100 Jahre zurück, etabliert wurde diese Errungenschaft der sozialen Demokratie in der Weimarer Republik.
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Greek-German Relations during the Military Dictatorship (1967-1974)

Denkanstoß Geschichte
In times of increasing right-wing national tendencies in Europe, it is essential to undertake a scientific and historical appreciation of True-life European solidarity. Especially the testimonies of active solidarity between Germany and the Greek Resistance during the Colonel's Dictatorship in Greece offer excellent starting points for research....
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Pelzjäckchen, Edelweißbrosche und Philosophie

30.09.2020 Denkanstoß Geschichte
Eine Ausstellung über eine Philosophin – geht das überhaupt? Ja, geht: Das Deutsche Historische Museum in Berlin widmet Hannah Arendt (noch bis zum 18. Oktober) eine Ausstellung, in der auch Pelzjäckchen und Edelweißbrosche als doch irgendwie überraschende Exponate zu sehen sind.
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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