Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Eine Auswahl von vier Zeitschriften aus der Zeit der Weimarer Republik in der Sammlung der Bibliothek der FES

"[Provenienz: Sammlung Hirche]" – die größte und kostbarste individuelle Einzelsammlung im Bestand der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

06.02.2019 Blog, Denkanstoß Geschichte, Kultur
Anlässlich des 20. Todestages würdigt die FES-Bibliothek Professor Dr. Kurt Hirche und seine außerordentliche Sammlung mit einer neuen Seite ihrer Online-Galerie.
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"Frauen! Geht wählen!" - 100 Jahre Frauenwahlrecht

18.01.2019 Blog, Gender, Feminismus, Gleichberechtigung, Jugend (NICHT anklicken, Unterkategorie wählen), Denkanstoß Geschichte
Vor einhundert Jahren, zur Wahl der Nationalversammlung am 19. Januar 1919, durften Frauen in Deutschland erstmals das Wahlrecht ausüben. Dieser Beitrag blickt zurück auf eine in mehrfacher Hinsicht historisch bedeutende Wahl und einige wichtige Vertreterinnen der Frauenbewegung.
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Abbildung lizenziert durch das Zentrum für Medien- Kommunikations und Informationsforschung (ZeMKI) an der Universität Bremen.

Drei Pfeile, die gegen das Hakenkreuz flogen

05.12.2018 Blog, Gegen Rechtsextremismus!, Denkanstoß Geschichte
In einem Gastbeitrag beschreibt Simon Sax vom Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen die Drei-Pfeil-Kampagne der Eisernen Front ab 1932, mit der sich SPD, Gewerkschaften, Reichsbanner und Arbeitersportler gegen die antidemokratischen Kräfte der späten Weimarer Republik wendeten. Das beigefügte...
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„Eine russische Märtyrerin auf deutschem Boden“ - Auf den Spuren der politischen Aktivistin Sonja Lerch

14.11.2018 Blog, Denkanstoß Geschichte
 

Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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