Publikation Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales | Soziales Reformbedarf in der Primärversorgung 10.04.2026 Iva Figenwald Wie kann eine künftige Ausgestaltung der Primärversorgung aussehen? Aufbauend auf der Analyse des Änderungsbedarfs skizziert ein Expert:innengremium ein Modell für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Primärversorgung, die zügig angegangen werden sollte. Reformbedarf in der Primärversorgung Gruhl, Matthias | Bonn : Friedrich-Ebert-Stiftung, April 2026 für ein zukunftsfestes Gesundheits- und Pflegewesen Zum Download (PDF) Reformbedarf in der Primärversorgung Für ein zukunftsfestes Gesundheits- und Pflegewesen Die Primärversorgung (PV) ist ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Sie bezeichnet die erste, umfassend zugängliche und am Grundbedarf der lokalen Bevölkerung ausgerichtete Ebene eines Gesundheitssystems. International ist belegt, dass ein starkes Primärversorgungssystem zu besseren gesundheitlichen Ergebnissen, höherer Effizienz und größerer Gerechtigkeit führt. Deutschland liegt im europäischen Vergleich der Primärversorgungssysteme jedoch nur im Mittelfeld. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung hat daher ein interprofessionelles Expert:innengremium konkrete Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Primärversorgung erarbeitet. Die Expertise adressiert die sich verschärfende hausarztärztliche und pflegerische Minder- bzw. Unterversorgung in einzelnen Regionen Deutschlands und legt ein in sich schlüssiges Reformmodell vor, das in der laufenden Legislaturperiode aufgegriffen werden kann. Über den Autor Federführend wurden die Diskussionsinhalte von Dr. Matthias Gruhl verschriftlicht. Er ist Staatsrat a. D. der Freien und Hansestadt Hamburg, ehem. Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Mitwirkende Expert:innen Diese Expertise wurde auf Grundlage der Beratungen eines Expert:innengremiums erstellt. Die Inhalte des Papiers stellen nicht zwingend und in allen Punkten die Meinung jedes Mitglieds des Expert:innengremiums dar. Die Teilnehmenden haben als Privatpersonen an diesem Projekt mitgewirkt. Dr. Matthias Gruhl, FA für Allgemeinmedizin, FA für ÖGW, Staatsrat a.D. (Moderation und Verschriftlichung) Dr. Katharina Kappelhoff, Geschäftsführerin, Gesundheitsnetzwerk PORT Willingen Diemelsee e.V Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Beraterin, ehem. unparteiisches Mitglied des G-BA und stellv. Leitung des IQTIG Dr. Bernadette Klapper, Leitung Forschungsstelle Pflegeversicherung, Abteilung Pflege beim Spitzenverband Bund der GKV Tahnee Leyh, Gemeindegesundheitspflegerin (CHN) in Luckau DRK-KV Fläming-Spreewald Prof. Dr. Annette Meussling-Sentpali, Beauftragte für den zentralen Entwicklungsschwerpunkt Gesundheit Studiengangleiterin berufsbegleitender Bachelor Pflegemanagement, Studiengangleiterin Master Advanced Nursing Practice (ANP) an der OTH Regensburg Matthias Mohrmann, stellv. Vorsitzender des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg Dr. Susanne Pruskil, FA für Allgemeinmedizin, FA für ÖGW, M.Sc. in PH, Vorsitzende der Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit, Gastprofessorin für ÖGD an der MH Brandenburg Prof Dr. Nils Schneider, FA für Allgemeinmedizin, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der MH Hannover Dr. Ove Spreckelsen, FA für Allgemeinmedizin, FA für Innere Medizin, Msc in PH, Hausarztpraxis Billstedt/Hamburg Michael Weller, ehem. Leiter der Abt. 2 (Gesundheitsversorgung, Krankenversicherung) des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) Jonas Wolframm, Bereich Gesundheitswesen/Gesundheitspolitik, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand Michael Zaske, Leiter der Abteilung Gesundheit des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg Kontakt Projektverantwortliche Iva Figenwald 0228 883-8309 Iva.Figenwald(at)fes.de Verwandte Artikel Bild: Urheber: Bergsee, blau Donnerstag, 24.07.2025 Demokratie, Engagement, Rechtsstaat, Kommunalpolitik Demokratie Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales Soziales Ungleiches Deutschland – Antidemokratische Wahlerfolge durch fehlende Daseinsvorsorge Unser Projekt untersucht in den 400 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands, wie Unterschiede bei der staatlichen Fürsorge mit dem Wahlverhalten zusammenhängen. Bild: Urheber: picture alliance/Pascal Fossier, tigerworx Montag, 23.06.2025 Arbeit Digitalisierung Soziales Die digitale Dividende in der Pflege Digitale und KI-basierte Anwendungen sollen Pflegekräfte entlasten. Dieser Mehrwert stellt sich aber nicht automatisch ein. Damit eine „digitale Dividende“ in der Pflege gelingt, braucht es vor allem nachweislichen Nutzen, eine passende Förderung und... Bild: Urheber: picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB | Britta Pedersen Dienstag, 31.10.2023 Publikation Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales Soziales FES diskurs | Solidarisch, gerecht und umsetzbar Zehn Reformvorschläge für ein zukunftsfähiges Gesundheits- und Pflegewesen
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