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Wie kann Politik vielfältiger werden? Was braucht es, damit mehr Frauen sich vor Ort politisch einbringen und langfristig Verantwortung übernehmen können?
In dem Workshop schauen die Teilnehmenden gemeinsam auf die Hürden, die Frauen noch immer den Zugang zu politischer Arbeit erschweren. Hierzu gehören neben strukturellen Rahmenbedingungen auch Parteikulturen und -Strukturen. In interaktiven Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden konkrete Ideen und Lösungsansätze für zentrale Handlungsfelder. Diese werden durch Impulse der Expertin eingeführt und ergänzt, basierend auf Best-Practice-Beispielen und aktuellen Studien.
Ziel ist es, neue Perspektiven zu gewinnen, voneinander zu lernen und konkrete Ansätze mitzunehmen, um politische Strukturen offener und gerechter zu gestalten. Denn eine lebendige Demokratie braucht die Vielfalt - und Menschen, die bereit sind, aktiv mitzugestalten.
Der Workshop bietet Raum für Austausch, Vernetzung und einen gemeinsamen Blick nach vorn.
Politisches Engagement auf kommunaler Ebene ist unverzichtbar für unsere Demokratie – steht jedoch zunehmend unter Druck. Ehrenamtliche Amts- und Mandatstragende, seien es Bürgermeister*innen oder Ratsmitglieder, sehen sich immer häufiger mit Anfeindungen, einer verschärften Diskussionskultur und gezielter Desinformation konfrontiert.
Im Workshop diskutieren wir:
Der Workshop verbindet Impulse mit Austausch und einem kurzen Praxisteil und bietet Raum, gemeinsam über die Herausforderungen im politischen Ehrenamt zu diskutieren.
Artikel 21 GG sagt „Die Parteien wirken an der politischen Willensbildung des Volkes mit“. Und das Orgastatut der SPD sagt mit § 8 „In dieser Gliederung vollzieht sich die politische Willensbildung der Partei von unten nach oben“. Dieser eindeutigen Regelung folgen die Menschen in den Ortsvereinen der SPD. Sie mischen sich ein. Sie kleben Plakate und verbringen viel Freizeit, meist nach Feierabend, mit Kommunalpolitik ohne Lohn und Dank. Ganz im Gegenteil: An ihren Infoständen und im „Netz“ schlagen ihnen oft Undankbarkeit und wüste Unterstellungen entgegen.
Der Regisseur des Films “Unten im Ortsverein” hat es so erlebt. Im Ortsverein – so glaubt man – trifft man Menschen, die wissen, wie man „etwas bewegt und anpackt“. Aber man sieht sich auch mit starren Ritualen, vorgegebenen Meinungen, Geschäftsordnungen und Satzungen konfrontiert, mit Rednerlisten und Ladungsfristen. Gelbe Räume, totes Licht, Stühlerücken, Begrüßung und Verschiedenes. Das ganze System scheint so designt zu sein, dass es Kreativität tötet. Der Ortsverein ist aber auch das Tor zu einer mächtigen Organisation mit Verfassungsauftrag und einem Netzwerk bis in Regierungskreise. Ein Filmstoff? Unbedingt!
Jan-Christoph Schultchen und Corrina Beeker haben einen Film gedreht, der zeigt, dass das Engagement in einer Partei einen Sog entwickeln kann. Dass man als Mitglied Selbstwirksamkeit, Erfolg, Gemeinschaft, Wissen und Sinn erleben kann.
Im Workshop schauen wir Ausschnitte aus dem Film „Unten im Ortsverein“ und reflektieren gemeinsam mit dem Film-Team, wie politisches Engagement (noch) mehr Spaß machen kann. Wir entwickeln Ideen, wie Neuankömmlinge in der Politik besser integriert und politische Nachwuchstalente entwickelt werden können. Wir tauschen uns darüber aus, wie sich Parteistruktureninsgesamt verändern müssen, damit sie wirkungsvoller und attraktiver werden.
Viele Politikerinnen und Politiker kennen das Problem: Es wird immer schwieriger, neue Menschen für kommunalpolitisches Engagement zu gewinnen und noch schwieriger, sie langfristig zu halten. Gleichzeitig passiert Personalentwicklung oft nebenbei statt strategisch. Genau hier setzt dieser Workshop mit Ideen und Ansätzen aus der politischen Praxis an. Hierfür benötigst Du kein Führungsamt vor Ort, sondern dieser richtet sich an alle Teilnehmenden.
Bei der Personalgewinnung widmen wir uns u.a. Mitgliederkampagnen und dem Screening von Personal im vorpolitischen Raum. Bei der Personalbindung gehen wir u.a. auf projektbasiertes Arbeiten ein. Und bei der Personalentwicklung stehen u.a. niederschwellige interne Weiterbildungsprogramme oder Mentoring-Programme im Mittelpunkt.
Der Fokus liegt auf einem Baukasten aus Ideen, den ihr direkt auf eure eigene Situation übertragen könnt.
Inhalte:
Kommunalpolitische Vorhaben scheitern häufig nicht an fehlenden Ideen, sondern meistens an fehlender Unterstützung. Wer gestalten will, braucht Verbündete – in der eigenen Partei und Fraktion, innerhalb der Bevölkerung, in Wirtschaft und Verwaltung und manchmal auch aus anderen Parteien. Doch wie baue ich tragfähige Netzwerke auf? Welche Akteure muss ich für meine Themen gewinnen? Und wie betreibe ich wirksame Interessenvertretung, ohne in den Ruf zu geraten, nur für die eigene Klientel zu arbeiten?
In diesem Workshop lernt ihr, welche formellen und informellen Strukturen ihr kennen müsst und wie ihr eure Anliegen auf der kommunalpolitischen Prioritätenliste nach vorne bringt. Ihr erfahrt, was Politik wirklich beeinflusst und wie erfolgreiche Lobbyarbeit funktioniert – im Sinne einer wirkungsvollen und nutzbringenden Interessenvertretung. Anhand konkreter Fallbeispiele entwickelt ihr eigene Lobbystrategien und erprobt, wie ihr relevante Akteure identifiziert, überzeugend kommuniziert und langfristige Kooperationen aufbaut.
Kurzübersicht:
Wie lassen sich Talente in der Fraktion nicht nur entdecken, sondern gezielt entwickeln und binden?
Der Workshop stellt die systematische Personalentwicklung in den Mittelpunkt politischer Arbeit. Teilnehmende lernen, Potenziale sichtbar zu machen, Rollen bewusst zu gestalten und Verantwortung nachhaltig zu übertragen. Der Fokus liegt auf strukturierten Entwicklungsansätzen innerhalb der Fraktion – als Schlüssel für Kontinuität, Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherung politischer Arbeit.
Konflikte gehören zur politischen Arbeit. Schwierig wird es dort, wo sie Sitzungen lähmen, Vertrauen beschädigen, Lager bilden oder Menschen aus der Zusammenarbeit treiben. In kommunalpolitischen Gremien geht es selten nur um Sachfragen. Oft wirken Kränkungen, Vorgeschichten, ungeklärte Rollen, Machtfragen oder unterschiedliche Bilder von Zusammenarbeit mit.
Im Zentrum dieses Workshops steht die Arbeit an konkreten Fällen: an akuten Praxisproblemen der Teilnehmenden ebenso wie an vorbereiteten Situationen aus dem kommunalpolitischen Alltag. Untersucht wird, was Konflikte anheizt, was sie entschärft und wie man in angespannten Momenten handlungsfähig bleibt, ohne Öl ins Feuer zu gießen.
Der Workshop verbindet kurze Impulse, intensive Fallarbeit und Erfahrungsaustausch. Es geht um klare Einordnung, kluge Interventionen, sprachliche Sicherheit und den richtigen Moment für Deeskalation.
Community Organizing ist eine bewährte Methode zur Aktivierung und Mobilisierung von Gemeinschaften. Ausgehend von gemeinsamen Interessen und Bedürfnissen werden Netzwerke aufgebaut, Allianzen geschmiedet und kollektives Handeln organisiert.
Im Workshop wird vermittelt, wie Bürger*innen für demokratische Anliegen gewonnen, wie Vertrauen aufgebaut und wie lokale Macht produktiv eingesetzt werden kann. Die Methode verbindet soziales Engagement mit strategischer Kommunikation und nachhaltiger Organisationsentwicklung.
Der Weg in die Kommunalpolitik ist selten geradlinig – und doch lässt er sich gestalten. Wer Verantwortung übernehmen will, braucht nicht nur Überzeugungen, sondern auch eine klare Vorstellung vom eigenen Weg. Doch wie verbindet man persönliche Überzeugungen mit konkreten Schritten in der politischen Laufbahn? Und was bedeutet Karriere überhaupt in einem Umfeld, das von Ehrenamt, Mandat und öffentlicher Verantwortung geprägt ist?
Authentizität, Begeisterungsfähigkeit, Sichtbarkeit und klare Botschaften sind wesentliche Faktoren, um gewählt zu werden und in der Kommunalpolitik zu reüssieren. Wir werden darüber sprechen, welche Möglichkeiten es gibt, sich innerhalb der Partei, der Fraktion und in der Bevölkerung einen Namen zu machen und welche strategischen Vorüberlegungen dafür nötig sind.
Der Workshop liefert praktische Tipps rund um die politische Karriereplanung und zeigt auf, wie man den richtigen Moment erkennt und passende Akzente setzt.
Dieser Workshop richtet den Blick konsequent nach innen: Was macht mich als Führungsperson wirksam? Hier stehen die eigene Haltung, Klarheit und Selbstführung im Vordergrund.
Die Teilnehmenden reflektieren ihr Führungsverständnis, ihre Wirkung auf andere und den Umgang mit Druck, Erwartungen und Unsicherheiten. Ziel ist es, die eigene Person bewusst als zentrales Führungsinstrument zu entwickeln – als Grundlage für authentisches, glaubwürdiges und tragfähiges politisches Handeln.
Kommunalpolitik lebt von Menschen, die mehr geben, als man verlangen kann: freie Abende, starke Nerven, Ideen, Verlässlichkeit und Energie für Themen, die selten schnellen Applaus bringen. Umso fataler ist es, wenn Engagierte still müde werden, nur noch funktionieren oder irgendwann verschwinden. Nicht immer aus Überzeugung – oft, weil sie sich übersehen, falsch angesprochen, schlecht eingebunden oder dauerhaft überfordert fühlen.
Dieser Workshop richtet den Blick auf das, was Menschen im politischen Ehrenamt trägt – oder zermürbt. Es geht um unterschiedliche Persönlichkeiten, Motive, Belastungsgrenzen und Formen von Anerkennung. Denn was die eine Person beflügelt, kann die andere unter Druck setzen; was für manche nach Freiheit klingt, wirkt für andere wie Alleinlassen.
Gearbeitet wird praxisnah an der Frage, wie Ehrenamtliche klug angesprochen, passend eingebunden und in ihrer Motivation gestärkt werden können. Ziel ist Engagement, das bindet, stärkt und trägt.
Rechte Parolen und rechtspopulistische, aber auch -extremistische Botschaften begegnen uns im Alltag – auf der Straße, in sozialen Netzwerken, im familiären Umfeld oder in politischen Diskussionen. Im Workshop wird ein Umgang geübt, der weder wegschaut noch eskaliert, sondern sachlich, klar und wertschätzend konfrontiert.
Ziel ist es, handlungsfähig zu werden: durch das Erkennen von Argumentationsmustern, das Einsetzen von Gegenframing-Techniken und das Üben konkreter Gesprächssituationen. Der Workshop verbindet politische Bildung mit rhetorischen Übungen und fördert die Sprechkompetenz der Teilnehmenden im Umgang mit schwierigen Gesprächspartner*innen.
Wer in der Kommunalpolitik gestalten will, braucht ein Händchen für gute Gremienarbeit. Doch zwischen Sitzungsmarathon und Geschäftsordnungsdebatten kann das Wesentliche schnell aus dem Blick geraten: Wie kann ich wirksam führen? Welche Prioritäten will ich mit dem Team setzen? Welche Methoden und Werkzeuge stehen mir für erfolgreiche Arbeitsabläufe zur Verfügung? Welche davon kann ich wie zum Einsatz bringen?
Wir schauen gemeinsam, worauf es wirklich ankommt – ob in der Fraktion, im Ausschuss oder bei öffentlichen Sitzungen. Ihr erfahrt, wie gute Gesprächsführung gelingt, wie Konflikte entschärft und Entscheidungsprozesse transparent moderiert werden können. Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um das, was in der Praxis funktioniert: klare Rollenverantwortung, situationsgerechtes Auftreten und das souveräne Navigieren durch schwierige Situationen. Durch praxisnahe Übungen und Fallbeispiele aus dem kommunalpolitischen Alltag erprobt ihr konkrete Methoden für eure Gremienarbeit vor Ort.
Wie können neue und erfahrene Mitglieder so zusammengebracht werden, dass echte Entwicklung entsteht? Der Workshop thematisiert konkrete Mentoring- und Buddy-Strukturen, wie sie auch zunehmend in der Politik eingesetzt werden. Teilnehmende lernen, wie passende Tandems entstehen („Match“), wie Vertrauen systematisch aufgebaut wird („Trust“) und wie daraus nachhaltige Lern- und Entwicklungsprozesse wachsen („Grow“). Wir arbeiten tragfähige, übertragbare Konzepte, die gezielt Beziehungen stärken und langfristige Zusammenarbeit sichern.
Ob Menschen sich stärker einbringen, innerlich auf Abstand gehen, verlässlich bleiben oder leise abspringen, entscheidet sich in der Kommunalpolitik oft in Gesprächen, die zu lange vertagt werden: Erwartungen klären, Verbindlichkeit ansprechen, Irritationen auffangen, sensible Rückmeldungen geben oder unangenehme Wahrheiten taktvoll auf den Tisch bringen.
Solche Schlüsselmomente stehen im Mittelpunkt des Workshops. Gearbeitet wird an realitätsnahen Gesprächsanlässen aus dem kommunalpolitischen Alltag: an Situationen, in denen Fingerspitzengefühl allein nicht reicht und Nettigkeit keine Lösung ist. Es geht um Gespräche, die Richtung geben, Menschen halten oder verlieren und politische Zusammenarbeit leise prägen.
Im Fokus stehen Aufbau, Ton, Formulierungen und der kluge Umgang mit sensiblen Reaktionen – also jene feinen Unterschiede, durch die ein Gespräch Wirkung entfaltet oder verpufft.
Wie werden Bürgerinnen und Bürger eigentlich auf dich aufmerksam und bleiben im Kontakt?
Beim Personal Branding spielen die digitalen Kanäle eine wichtige Rolle, aber nicht NUR! Denn um in der Politik erfolgreich zu sein, benötigt ihr die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. In den vergangenen Wahlen hat sich immer mehr gezeigt, dass auf allen politischen Ebenen die Persönlichkeit eine bedeutende Rolle spielt.
Das ist deine Chance! Der Workshop zeigt, wie du sichtbar, ansprechbar und glaubwürdig in Präsenz und digital wirst. Dabei geht es weniger um die reine Selbstvermarktung, sondern um Beziehungsarbeit als Grundlage lokaler Demokratie.